Franziskus bei Treffen mit Vertretern katholischer Hilfswerke im Kongo: "Ich bin hierhergekommen, weil ich denen eine Stimme verleihen möchte, die keine Stimme haben". Papst pocht auf Verteilung sozialer Aufgaben zwischen Staat und Kirche.
Zum Auftakt seines Besuchs im Kongo fordert Franziskus ein Ende von Gewalt und Ausbeutung in dem diamantenreichen Bürgerkriegsland. Für die Situation macht er "wirtschaftlichen Kolonialismus" verantwortlich, aber auch Gier der Eliten. Ausdrücklich prangert der Papst die "Geißel der Kinderarbeit" an.
Pfarren müssten nahe, unbürokratische Gemeinschaften, betont Franziskus in neuem Video: "Manchmal denke ich, wir sollten in den Kirchengemeinden an der Tür ein Schild aufstellen, auf dem steht: 'Freier Eintritt'".
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Daran hält sich Papst Franziskus bei seiner seit Jahren geplanten Reise in den Kongo und Südsudan. Von 31. Jänner bis 5. Februar soll das Vorhaben nun umgesetzt werden.
Grundsatz-Predigt zum Bibelsonntag: "Es darf nicht passieren, dass wir einen Gott mit einem weiten Herzen verkünden und eine Kirche mit engem Herzen sind".