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17.11.2019

Papst gegen apokalyptische Ängste

Franziskus bei Angelus auf dem Petersplatz.

Papst Franziskus hat sich gegen Weltuntergangsfantasien gewandt. Auch angesichts von Katastrophen, Gewalt und der "Wunden, die die Schöpfung verletzen", könnten Christen nicht Sklaven von Ängsten bleiben, sagte der Papst beim Mittagsgebet am Sonntag, 17. November 2019 auf dem Petersplatz. Dank einer Haltung der Hoffnung auf Gott brauche man sich "nicht von den tragischen Ereignissen niederschlagen" zu lassen.

Aufgabe der Christen sei es, "die zerstörerische Kraft des Bösen einzudämmen", so der Papst. Dies sei das Zeichen für die Verwirklichung einer Welt, "wie Gott sie will", sagte Franziskus. "Gott ist es, der unser Leben lenkt und das letzte Ziel aller Dinge und Ereignisse kennt." Auch die apokalyptischen Worte Jesu seien ein Sinnbild "weniger des Endes als vielmehr des Zieles der Geschichte", betonte der Papst.