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02.06.2019

Schweizer Bischöfe tagen in Österreich

Vollversammlung der Schweizer Bischofskonferenz in der Vorarlberger Propstei St. Gerold.

Die Schweizer Bischofskonferenz hält ab Montag, 3. Juni 2019 ihrer Vollversammlungen in Österreich ab. Bis Mittwoch sind die Bischöfe in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg zu Gast. Die seit bald 1.000 Jahren bestehende Propstei im Großen Walsertal gehört zum Schweizer Benediktinerkloster Einsiedeln. Zuletzt hielt auch die Österreichische Bischofskonferenz im März 2017 eine ihrer Vollversammlungen in der Propstei ab. Für die Schweizer Bischofskonferenz ist es die 324. Vollversammlung seit Bestehen der Einrichtung.

Vorsitzender der Bischofskonferenz ist der Bischof von Basel Felix Gmür, Vizepräsident der Bischof von St. Gallen Markus Büchel. Weitere Mitglieder sind Bischof Valerio Lazzeri von Lugano, Bischof Jean-Marie Lovey von Sitten, Bischof Charles Morerod von Lausanne, Genf und Freiburg sowie der frühere Bischof von Reykjavik (Island) und nunmehrige Administrator der Diözese Chur Peter Bürcher. Dazu kommen die Weihbischöfe Denis Theurillat (Basel), Marian Eleganti (Chur) und Alain de Raemy (Lausanne, Genf und Freiburg). Ebenfalls Mitglieder der Bischofskonferenz sind die Äbte Jean Scarcella (Abtei Saint-Maurice) und Urban Federer (Kloster Einsiedeln).

Tagungsort der Bischöfe ist die Propstei St. Gerold im Großen Walsertal. Sie wurde bereits 960 gegründet und gehört zum Schweizer Benediktinerkloster Einsiedeln. 1958 wurde die Propstei in eine offene Begegnungsstätte umgewandelt und ist heute ein religiöses, soziales, touristisches und kulturelles Zentrum, betreibt ein Bildungs- und Seminarzentrum, eine Bio-Landwirtschaft und ein Gästehaus. Bekannt ist die Propstei für ihr Sozialzentrum, wo mit eigenen Pferden therapeutisches Reiten angeboten wird, und für die hochkarätigen Konzertveranstaltungen.

Das benediktinische Zentrum versteht sich als ein Ort der Bildung und Begegnung sowie der Sinnsuche. Es wird seit 2009 vom Benediktinerpater Kolumban Reichlin als Propst geleitet. Die Propstei, deren älteste Teile in das 12. Jahrhundert zurückreichen, wird seit einigen Jahren in mehreren Bauetappen von Grund auf saniert.