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27.03.2019

Wiener Neustadt macht mobil

Nö. Landesausstellung 2019

 

 

Wiener Neustadt ist von 30. März bis 10. November Schauplatz der 40. Niederösterreichischen Landesausstellung, die heuer den Titel „Welt in Bewegung!“ trägt.


Die ehemalige Stadtbefestigung, die Kasematten aus dem 15. Jahrhundert, wurde zu einer Erlebniswelt adaptiert. „Eine begehbare Welt der Region um Wiener Neustadt und deren Mobilität von der Vergangenheit bis in die Zukunft“, kündigt Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Landesausstellung, an.

 

Multimediale Inszenierungen, viele Ausstellungsstücke und außergewöhnliche Biografien erzählen Geschichten der Mobilität in Wiener Neustadt und der Region und begleiten die Besucher so auf eine Zeitreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Im Spiegel der Weltgeschichte

Im einstigen Dominikanerinnenkloster St. Peter an der Sperr aus dem 13. Jahrhundert präsentiert sich Wiener Neustadt im Spiegel der Weltgeschichte. Im Zentrum stehen die Stadtgeschichte und da vor allem das Wirken der Habsburger Kaiser Friedrich III. und Maximilian I., die von hier aus regierten.

 

Anhand prägender Persönlichkeiten wird erzählt, wie sich die einstige kaiserliche Residenz zur Industriestadt und zum Innovationsstandort von heute entwickelt hat.


Einen Anteil der zu erwartenden Aufmerksamkeit durch die Landesausstellung erhoffen sich weitere Sehenswürdigkeiten in Wiener Neustadt: von der Theresianischen Militärakademie über den Dom und das Neukloster bis zum Kleinwasserkraftwerk Ungarfeld, ebenso die angrenzende Region.


In Bad Erlach im Bezirk Wiener Neustadt-Land öffnet am 7. April das Jüdische Museum für Zeitgeschichte seine Pforten. Als Ausstellungsort dient das Hackerhaus im Ortszentrum. Grundlage für diese Ausstellung ist das kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekt „Die jüdische Bevölkerung in der Region Bucklige Welt Wechselland“.