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10.03.2019

Papst Franziskus: Besitzgier ist "Werk des Satans"

Franziskus bei Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Papst Franziskus hat Besitzgier und Ruhmsucht als "Werke des Satans" verurteilt. Es entspreche der "heimtückischen Logik des Teufels", bei natürlichen und legitimen Bedürfnissen des Menschen anzusetzen, um ihn glauben zu lassen, dass ohne Gott alles möglich sei, so der Papst beim Mittagsgebet am Sonntag, 10. März 2019 auf dem Petersplatz. Wer sich von den "Götzen des Geldes, des Erfolgs und der Macht" korrumpieren lasse, könne jede Würde verlieren, sagte Franziskus.

Anlass der Äußerungen war der Beginn der Fastenzeit, bei dem in der katholischen Kirche an die Versuchung Jesu in der Wüste erinnert wird. Franziskus verwies darauf, dass nach der Erzählung der Evangelien Jesus den Angeboten des Satans jeweils nur ein Bibelzitat entgegenhält. "Mit dem Teufel spricht man nicht", so der Papst.

Als "wahrscheinlich subtilste Versuchung" bezeichnete Franziskus, "Gott auf unsere Seite ziehen zu wollen". Das geschehe, wenn man Gnaden erbitte, "die in Wirklichkeit nur unseren Stolz befriedigen sollen". Stärkstes Mittel gegen Versuchungen sei die Erinnerung daran, von Gott geliebt zu sein, sagte der Papst.