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05.03.2019

Assisi: Die Liebe Gottes ist stets spürbar

Jugendliche aus unserer Erzdiözese haben sich auf den Weg nach Assisi gemacht.

 

 

In den Semesterferien hat sich Johannes Cornaro, Pfarrer des Pfarrverbands Fallbach-Loosdorf-Hagenberg, mit einer Gruppe von Jugendlichen aus unserer Erzdiözese nach Assisi begeben. 

 

Wir vom SONNTAG haben nachgefragt,

wie die jungen Menschen die spirituellen Tage in der italienischen Stadt erlebt haben.

  • „Ich habe die Reise angetreten, um dem Alltag zu entfliehen, um sich im Vollen und Ganzen der Stille bzw. dem Zauber von Assisi zu widmen“, berichtet der Mistelbacher Manuel Rasner.
     
  • „Ich wollte meinen Glauben besonders durch das Betrachten des Lebens des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara stärken“, ergänzt Gabriel Pöll aus Bad Schönau.
     
  • Die Wienerin Sara Katharina Greene sah die Reise als eine tolle Möglichkeit an, „nicht nur ganz neu aufzutanken, sondern auch gezielt auf Gottes Stimme an solch einem bedeutenden Ort zu hören und die Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten zu genießen.“
     
  • Für Manuel waren die Besuche zu den Wirkungsstätten des Heiligen Franziskus nicht nur ein Touristenausflug. Sie wurden viel mehr. „Durch die Erzählungen von unserem JoJo (Spitzname von Pfarrer Johannes Cornaro) war es eine kleine Zeitreise durch die Vergangenheit.“ 
     
  • Gabriel: „Es war in Assisi sehr still und wir konnten innerlich gut ruhig werden. Besonders an den Orten, an denen der Heilige Franziskus lebte und wirkte, konnte man den Frieden spüren.“
     
  • Und Sara sagt: „Mein gestresstes, unruhiges Herz konnte sich in die liebenden Hände Gottes fallen lassen und wurde neu erquickt.“

 

Hat die Reise die jungen Menschen im Glauben gestärkt?

 

„Zum einen hatte ich mal wieder Zeit, um zu beten und über mein Leben und meinen Glauben nachzudenken“, sagt Gabriel. „Zum anderen faszinierten mich auch die Erzählungen über das Leben des Heiligen Franziskus und dessen Armut. Es ließ mich selber wieder darüber nachdenken, welchen Stellenwert manche Dinge in meinem Leben haben und wie sehr ich doch an manchen Dingen hänge.

 

„Meine Mitreisenden waren aus ein und demselben Grund hier, Gott besser kennen zu lernen“, sagt Manuel. „Ich habe somit keine Scheu haben müssen, mich offen und ehrlich dem Glauben zu widmen, weil jeder Einzelne genau dasselbe machen wollte.“

 

Für Sara waren die Lebensgeschichten des Hl. Franziskus und der Hl. Klara sehr eindrucksvoll. „Beide von ihnen sind ganz bewusst ihrer Berufung gefolgt, ohne sich von dem von Gott für sie persönlich bereiteten Weg abbringen zu lassen. Diese Tatsachen haben meinen Glauben immens gestärkt, mich ermutigt in jedem Bereich meines Lebens auf Gottes wohlwissende Vorsorge, sein sicheres Eingreifen und seine Bewahrung zu vertrauen und so auch ein lebendes Zeugnis für Andere zu sein.“


Was bleibt von Assisi?

Sara: „Ich fühle mich neu gestärkt für die Herausforderungen, die 2019 mit sich bringen wird.“ Und Manuel stellt fest: „Diese Reise hat mich von meinen Lasten befreit. Es erwärmt mein Herz, wenn ich mich an die wunderschöne Zeit in Assisi zurückerinnere und mein Wille ist groß, diese Zeit wieder zu erleben.“Gabriel fällt momentan das Beten wieder leichter. „Es ist einfach schön, durch solche Tage einen Schritt weiter im Glauben zu Jesus Christus zu kommen.“