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28.01.2019

Priesternationalteam bereitet sich auf EM in Montenegro vor

Priesterteams aus 18 Ländern kämpfen von 25. Februar bis 1. März um den Europameistertitel.

Österreichs Fußballnationalteam der Profis startet am 21. März mit dem ersten Qualifikationsspiel in die Europameisterschaft 2020, die Nationalelf der Priester hat zu diesem Zeitpunkt bereits ihr entsprechendes Turnier hinter sich. In dessen Vorfeld wurden nun Priester aus ganz Österreich zum Training zusammengezogen. Zuletzt begann die Vorbereitung auf den Bewerb von 25. Februar bis 1. März 2019 in Montenegro ein erstes Training in Purgstall (NÖ.), wie es in einer Aussendung am Montag, 28. Jänner 2019 heißt.

 

Beim Turnier werde ein Stück Weltkirche spürbar, so der Kapitän des österreichischen Priesterfußballnationalmannschaft, der Ybbser Pfarrer Hans Wurzer: Priester aus Kasachstan, Portugal oder Polen nehmen ebenso teil wie Geistliche aus dem Kosovo mit seiner kleinen katholischen Minderheit. Insgesamt 18 Teams kämpfen um den EM-Titel, so viele wie noch nie. Österreich könne sich gute Chancen ausrechnen, meinte Wurzer. Neue junge Spieler aus ganz Österreich seien zuletzt integriert worden - Priester aus insgesamt sechs Nationen.

 

Für die Saison 2018 zog der fußballbegeisterte Pfarrer eine gemischte Bilanz: Die Resultate seien "ausbaufähig" gewesen, manche Spiele gegen starke Gegner unglücklich verloren gegangen. Immerhin: Bei der jüngsten Priester-Halleneuropameisterschaft in Brescia (Italien) erreichte Österreichs Team mit dem sechsten Rang das beste Resultat seit vielen Jahren.

 

Positiv sei auch, dass das Team viele Zuschauer anlockt, etwa zuletzt in Zwettl, wo mit Spenden ein Schulbau für arme Kinder in Peru finalisiert werden konnte. Wurzer dankte den vielen Fans der Nationalmannschaft für ihre Unterstützung und für das Daumendrücken. Die Priester verbänden ihr Hobby fast immer mit einem guten Zweck und würden auch so zu einem positiven Bild von Kirche beitragen.