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02.01.2019

Die syrische Krippe

Krippe in der Kamilluskirche des Wiener Wilhelminenspital

 

 

Die neue Krippe in der Kamilluskirche des Wiener Wilhelminenspitals hat eine lange Geschichte.

 

Sie beginnt 2015, als islamische Kämpfer in ein Stadtviertel von Aleppo, Syrien, eingedrungen sind, wo  Rezkalla Bahna ein Geschäft mit Kunstartikeln und Devotionalien unterhielt.

 

Die katholische Familie Bahna fürchtete um ihr Leben. Daraufhin haben die Frau und die beiden erwachsenen Kinder die gefährliche Reise mit dem Flüchtlingsstrom angetreten und sind auf abenteuerliche Weise nach Österreich gekommen. Hier wurde ihnen Asyl gewährt.

 

Rezkalla Bahna ist im Jahr 2017 nachgekommen. Der pensionierte Krankenhausseelsorger Franz Reiter hat die katholische Familie in seinem Familienhaus in Wien aufgenommen.

 

Herr Bahna hat in Aleppo nicht nur ein Geschäft betrieben, er war auch ein ortsbekannter Künstler, der sich auf Krippen spezialisiert hat. So entstand die Idee, eine große „maßgeschneiderte“ Krippe für die Kamilluskirche des Wilhelminenspitals zu bauen.

 

Rezkalla Bahna freut sich über jeden Auftrag, man kann ihn über die Seelsorge im Wilhelminenspital (01/49150 5921) oder  seinen Sohn Bashar (0660/6056872) kontaktieren.