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16.11.2018

Keine Angst vor dem Anderen

P. Elmar Mitterstieler beschreibt in seinem Buch "Ebengebürtig" die gleiche Würde aller Menschen.

 

 

 

 

Mit seinem erfolgreichen Buch „Das wunderbare Licht, in dem wir leben“ (schon in der 3. überarbeiteten Auflage) hat der langjährige Spiritual und Exerzitienbegleiter P. Elmar Mitterstieler SJ die Gleichheit, die Würde und das Priestertum aller in der Kirche beschrieben. Nun legt er mit „Ebengebürtig. Von der gleichen Würde aller Menschen“ ein Buch vor, dass sich der unermesslichen Würde eines jeden Menschen widmet.

 

Es geht um den Blick auf alle Menschen, welcher Herkunft auch immer. Dabei ist diese „Menschenwürde“, die sich im  Raum der Religion entwickelt hat, heute nicht mehr selbstverständlich. Sie ist aber urbiblisch, diese Gottebenbildlichkeit.

 

In Zeiten, in denen das Andere und Fremde zunehmend als bedrohlich erfahren werden, spannt Mitterstieler einen großen Bogen von den „Anonymen Christen“ des Jesuitentheologen P. Karl Rahner über einen byzantinischen Weihnachts-Hymnus hin zum hoch­theologischen Hymnus aus dem neu­testamentlichen Kolosser-Brief.

 

Der Jesuit findet dann im anglisierenden Deutsch das Wort, das sein Thema am besten umschreibt: „Jesus-gleich“, also „Jesus-like“, was die Ebengebürtigkeit aller Menschen anlangt.

 

Mitterstieler handelt vom Gewissen, wie es das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt, und von der Religionsfreiheit.

 

Er würdigt auch das Leben und Denken des 1996 in Algerien ermordeten Trappistenpriors P. Christian de Cherge, der im Leben mit den Muslimen vor Ort die gemeinsame Berufung zum Lebenszeugnis entdeckt hat.


Mein Fazit:

Ein anregendes Buch über die gleiche Würde aller Menschen, die heute wieder von manchen in Frage gestellt wird.