Seit drei Wochen beraten Jugendliche aus der ganzen Welt in Rom gemeinsam mit dem Papst, mit Bischöfen und Experten über Chancen, Hoffnungen und Schwierigkeiten junger Menschen in der Welt von heute. Das Bild ist bunt und vielfältig. Es sieht in Pakistan anders aus als in Österreich, in Afrika anders als in den USA. Und doch gibt es mehr Gemeinsames als Trennendes. Überall spielt die eigene Familie eine wichtige Rolle, und auch die Loslösung von zu Hause, die Schule, die Entdeckung der Liebe, die Wahl eines Berufs und der Wunsch, eine eigene Familie zu gründen.
Wir haben viele junge Menschen gehört, ihre Erfahrungen und Sorgen. Erschütternde Berichte über Jugendarbeitslosigkeit, Armut, fehlende Lebenschancen. Aber auch beeindruckende Beispiele, wie sie sich für eine gerechtere Welt einsetzen, ihren Glauben mutig leben und daraus Kraft schöpfen. Krieg, Korruption und schamlose Ausbeutung rauben in vielen Teilen der Welt jungen Menschen die Chancen und oft auch das Leben. Flucht und Migration sind dann für viele der einzige Ausweg.
Worauf es vor allem ankommt: Jungen Menschen vor Ort zu helfen, damit sie nicht flüchten und in ihrer Heimat für eine gerechtere Zukunft arbeiten können.