Am Petersplatz haben heute über 80.000 Menschen mit Papst Franziskus Gottesdienst gefeiert. Im Zentrum standen die 400 Synodenteilnehmer/innen, die die Bischofssynode zum Thema „Jugend, Glaube und Berufung“ heute eröffneten.
In den nächsten drei Wochen werden die Herausforderungen der Jugendlichen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stehen. Kardinal Christoph Schönborn und Weihbischof Stephan Turnovszky werden von einer österreichischen Gruppe junger Menschen begleitet.
„Dieser Gottesdienst ist ein erster Höhepunkt dieser Synode. Dann hoffe ich, dass eine positive Stimmung entsteht, wenn junge Menschen merken, dass es hier wirklich um sie und ihre Belange geht.“, sagt Weihbischof Turnovszky.
„Dass ein echter Dialog möglich ist, dass unsere Belange wirklich gehört werden, das wünsche ich mir!“, das findet auch Jakob Ehrenbrandtner (22 Jahre alt) wichtig. Dabei ist der Reisegruppe die Herausforderung dieser Synode heute nochmals mehr bewusst geworden: „Wie die Bischöfe, die von der ganzen Welt kommen, so sind auch die Leute hier am Petersplatz aus verschiedenen Nationen. Diese unterschiedlichen Themen zu bearbeiten, wird herausfordernd. Das Gefühl, das diese Feier heute geweckt hat, ist beeindruckend: Ein Stück Weltkirche“, sagt Simon Schmidbaur (28 Jahre alt).
Der Papst forderte in der Predigt auf, dass junge Menschen selbst die Initiative starten: „Liebe Jugendliche, habt Mut zu träumen. Die Kirche vertraut darauf, dass ihr eine Gesellschaft aus Liebe und Respekt aufbauen werdet, mehr als es sie diese in der Gegenwart gibt.“ Gleichzeitig weiß der Papst auch um den Beitrag, den die Bischöfe zu leisten haben: „Liebe Synodenväter, erinnert euch an die Begeisterung des 2. Vaticanums. Die Jugend erwartet von uns Leidenschaft und Begeisterung für eine immer wieder junge Kirche.“
Die Reisegruppe wird von der Jungen Kirche Wien koordiniert; die Junge Kirche Wien ist die Servicestelle der Erzdiözese Wien für Kinder-, Jugend- und Ministrantenseelsorge. Über die Junge Kirche Wien ist die Reisegruppe auch erreichbar und wird über Social-Media-Kanäle von den Erfahrungen vor Ort erzählen.