Donnerstag 21. Mai 2026

Schnellsuche auf der Website

13.09.2018

Kardinal Schönborn bittet um Spenden für Österreich-Hospiz in Jerusalem

Zubau der "Casa Austria" soll neue Wohneinheiten zur Aufnahme der Jerusalem-Pilger schaffen

Derzeit entsteht bei der Institution an der Via Dolorosa Nr. 37 ein neues Gebäude mit dem Namen "Casa Austria", das künftigen Pilgergenerationen mehr Platz bieten soll.

 

Zudem benötigt auch das 155 Jahre alte Hauptgebäude dringend eine Sanierung. "Ohne Ihre Hilfe können wir dieses notwendige Vorhaben nicht umsetzen.

 

Bitte unterstützen Sie das Hospiz mit Ihrem Beitrag", rief Schönborn, der als Wiener Erzbischof zugleich Protektor des Pilgerhospizes ist, in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" auf.

 

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens von 3,4 Millionen Euro werden außer durch Spenden u.a. aus Eigenmitteln, aus Mitteln der katholischen Kirche, von den Bundesländern und durch eine Förderung der österreichischen Bundesregierung getragen.

 

Zwölf Wohneinheiten kommen durch die "Casa Austria" an der nördlichen Front des Grundstücks zusätzlich zu den 32 bestehenden Gästezimmern hinzu - womit endlich die bereits zur Eröffnung im Jahr 1863 vorgesehene Gastzimmer-Kapazität erreicht wird, wie Hospiz-Rektor Markus Bugnyar gegenüber dem "Sonntag" erklärte. Durch Auslagerung von Werkstatt und Archiv lasse sich auch das Hauptgebäude attraktiver gestalten.

 

Die Pläne der "Casa Austria" stammen vom israelischen Architekten Zeev Baran, umgesetzt wird es vom palästinensischen Bauunternehmen Darwisch aus einem Jerusalemer Vorort.

 

Das Bauprojekt verbinde somit die Religionen, betonte Bugnyar. Durch den Anbau werde die wirtschaftliche Basis der Pilger-Herberge gestärkt und ausgebaut. Der 2016 gestartete Bau soll noch zu Monatsende fertig sein; nach der letzten Etappe, in der noch Fenster, Türen und Innenausstattung anstehen, ist die Eröffnung für Anfang 2019 geplant.