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24.07.2018

Romero-Heiligsprechung: Sozialakademie organisiert Studienreise

Höhepunkt ist Teilnahme an Heiligsprechung am Petersplatz am 14. Oktober.

Anlässlich der Heiligsprechung des früheren Erzbischofs von San Salvador, Oscar Romero, organisieren das "Katholische Bildungswerk" (KBW) der Diözese Eisenstadt und die "Katholische Sozialakademie Österreichs" (ksoe) von 11. bis 16. Oktober 2018 eine Studienreise nach Rom.

 

Romero, der als Stimme der Armen und Unterdrückten in El Salvador gilt, wurde am 24. März 1980 während eines Gottesdienstes ermordet. Am Sonntag, 14. Oktober, findet in Rom die Heiligsprechung statt. Höhepunkt der Studienreise ist die Teilnahme an der Heiligsprechung am Petersplatz, gaben die Organisatoren in einer Aussendung am Montag, 23. Juli bekannt.

 

Romero zu verehren heiße, seinen Weg zu gehen, Unrecht beim Namen zu nennen und Gerechtigkeit zu fordern, so ksoe-Direktorin Magdalena Holztrattner. Den früheren Erzbischof von San Salvador zur "Ehre der Altäre zu erheben", müsse deshalb damit einhergehen, die Armen und Ausgegrenzten zur "Ehre eines menschenwürdigen Lebens zu erheben". KBW-Leiter Hannes Artner zeigte sich von der "Konsequenz, mit der Erzbischof Oscar Romero sein Leben in den Dienst von Glauben und Gerechtigkeit gestellt hat", beeindruckt.

 

Auf dem Programm stehen Begegnungen mit Theologen und Sozialexperten. Der Jesuit Martin Maier referiert über die Aktualität der Botschaft Romeros. Der Romero-Experte hat selbst in El Salvador gelebt und ist Gastprofessor an der "Zentralamerikanische Universität" UCA. P. Dominik Markl SJ liefert einen Impuls zur sozialen und prophetischen Botschaft der Bibel. P. Michael Czerny SJ von der päpstlichen Kommission "Iustitia et Pax" wird schließlich über die Entstehungsprozesse kritischer kirchlicher Stellungnahmen wie "Evangelii gaudium" und "Laudato si" sprechen. Eine Anmeldung ist bis 31. August erforderlich.