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27.06.2018

Die „Gesellschaft“ neu beleben

Die Salvatorianische Ordensfamilie beleuchtet das Charisma und den Auftrag des Gründers P. Franziskus Jordan SDS.

 

 


Heuer gedenken die Gesellschaft des Göttlichen Heilandes (Salvatorianer), die Kongregation der Schwestern des Göttlichen Heilandes (Salvatorianerinnen) und die Gemeinschaften der salvatorianischen Laien des 100. Todestages ihres Gründers Pater Franziskus Maria vom Kreuze Jordan (gestorben am 8. September 1918).

 

Der langjährige Pfarrer von St. Michael (Wien 1), P. Peter van Meijl SDS, und der Philosoph und Schriftsteller Martin Kolozs skizzieren in ihrem Buch das Gründungscharisma von Pater Jordan in seinen vielen Facetten.

 

Jordan (1848-1918), ein hochbegabtes Sprachen-Genie, wollte eine apostolische Gesellschaft gründen, die sich der Missions- und Pressearbeit verschreibt.

 

Therese von Wüllenweber (1833-1907) prägte dann als Maria von den Aposteln den weiblichen Zweig des Ordens.

 

Das Buch zeigt das Ringen des Gründers um die salvatorianische Berufung, nämlich „Veränderungen anzunehmen und sie im Lichte des Ursprungscharismas zu gestalten“, schreiben die beiden Autoren.

 

Den auch in unserer Erzdiözese wirkenden Salvatorianerinnen, Salvatorianern und salvatorianischen Laien hat der Generalobere P. Milton Zonta SDS mitgegeben: Es gehe darum, „die Gesellschaft aus der Perspektive des Charismas, das P. Franziskus Jordan uns anvertraut hat, neu zu beleben.“


Mein Fazit:

Ein empfehlenswertes Buch. Es zeigt im von vielen Ordensgründungen geprägten 19. Jahrhundert das Ringen um das Charisma eines Ordens.

 

Bemerkenswert: Das Buch gibt es auf Deutsch und Englisch, je nachdem, wie man es in die Hand nimmt.