In ein paar Tagen wird Wiener Neustadt vorübergehend zur missionarischsten Stadt Österreichs. Denn dort werden vom 7. bis zum 10. Juni hunderte Jugendliche aus ganz Österreich zusammenkommen und missionarische Kraft entfalten.
Unter dem Motto „Jesus in the City“ – also auf Deutsch übersetzt „Jesus in der Stadt“, werden die Jugendlichen für die Stadt und die Menschen beten und auch sonst aktiv für den Glauben eintreten:
„Wir haben wenig Vorgaben gemacht, sondern überlassen es den einzelnen Jugendgruppen und Teilnehmenden selbst, welche konkreten missionarischen Zeichen sie setzen möchten.
Die Wiener Neustädter dürfen sich aber darauf einstellen, dass die ganze Stadt positiv geprägt sein wird. Es werden ihnen freundliche positive junge Menschen begegnen, die für sie beten, sie einladen, in den offenen Kirchen vorbeizukommen, die es überall geben wird.
Außerdem beteiligen sich die Jugendlichen auch an sozialen karitative Aktionen, die deutlich machen, dass gläubige Menschen eine Wohltat für die Gesellschaft sind“, erklärt Jugendbischof Stephan Turnovszky. Er ist Impulsgeber, Initiator und Schirmherr der Jugendveranstaltung.
Die Veranstaltung gibt es in dieser Form heuer zum ersten Mal. Die Idee bzw. die Vision dazu hatte Jugendbischof Turnovszky vor über einem Jahr und seitdem laufen die Vorbereitungen, die im Laufe der Zeit immer konkreter geworden sind: „Ich hätte keine Ruhe, wenn wir es nicht machen würden! Ich habe deutlich den Eindruck, dass der Heilige Geist möchte, dass wir das ausprobieren“, bekräftigt Turnovszky: „Es wird etwas sein, wo junge Menschen die Kirche attraktiv wahrnehmen, selbst im Glauben wachsen können und den Glauben auch aktiv ausstrahlen und teilen können.“
„Jesus in the City“ wird von allen großen Organisationen mitgetragen, die jung und katholisch sind: Von der katholischen Jugend KJÖ, dem Netzwerk JAKOB, dem Jugendapostolat der katholischen Orden und Bewegungen und von Missio, den Päpstlichen Missionswerken.
An alle Jugendlichen richtet Stephan Turnovszky hiermit noch einmal eine herzliche Einladung: „Kommt vorbei, trefft hunderte Gleichgesinnte, holt Euch Inspiration im Glauben und gebt diesem Glauben den Raum, sodass er auch auf andere abstrahlt.“
An alle Nicht-Jugendlichen richtet Turnovszky die Bitte: „Ich bitte Sie alle um Ihr geschätztes Gebet! Ich bin jedem von Ihnen dankbar, wenn Sie die Jugendlichen und Ihr Tun ins Gebet miteinschließen. Denn das meiste von dem, was in Wiener Neustadt passieren wird, ist nicht planbar, sondern Frucht des Heiligen Geistes.“
„Jesus in the City“ geht ganz bewusst in Wr. Neustadt über die Bühne, wie Jugendbischof Stephan erklärt. „Zum einen, da es eine Stadt mit vielen Schulen ist und eine sehr gute Verkehrsanbindung hat. Und sie liegt auf dem Gebiet unserer Erzdiözese, wodurch ich als Wiener Weihbischof die Organisation gut begleiten konnte.“
Falls die Veranstaltung ein Erfolg wird, ist geplant, dass „Jesus in the City“ in Zukunft jedes Jahr stattfindet – immer abwechselnd in anderen Städten.
Turnovszky: „Man muss Jugendliche nicht für Mission begeistern, sondern in Wahrheit ihrer Begeisterung einen Platz geben. Junge gläubige Menschen haben diese Begeisterung und wollen ihre Freude am Glauben teilen. ‚Jesus in the City‘ bietet ihnen die Möglichkeit dazu“, sagt Stephan Turnovszky voller Vorfreude auf die Veranstaltung, für deren Erfolg und Wirkung auch wir vom Redaktionsteam des SONNTAG aktiv beten werden.