Um im großen Vikariat Wien-Stadt mit den vielen Mitarbeitenden guten Kontakt halten zu können, ist das Vikariat in vier Regionen unterteilt. Im Februar besuchte Bischofsvikar Dariusz Schutzki mit seinem Vikariats-Team die vier Regionen. Und lud dazu jeweils die stellvertretenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden ein.
DER SONNTAG war am 28. Februar in Stammerdorf (Wien 21) dabei. Frauen und Männer aus den Dekanaten Wien 2, 20, 21 und 22 waren gekommen.
Bischofsvikar Schutzki dankte den stv. PGR-Vorsitzenden und erinnerte, dass das Vikariats-Team „eine Servicestelle“ für die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ist. „Die Kommunikation auf direkte und unkomplizierte Weise mit Euch ist entscheidend“, betonte Schutzki.
Er erinnerte dabei an die vielen Dienste, für die sich Frauen und Männer ausbilden lassen können: „Kantoren, Lektoren, Kommunionhelfer, Begräbnisleiter und Leiter von Wort-Gottes-Feiern.“
Schutzki appellierte auch an die „immer notwendiger werdende Teamfähigkeit der handelnden Personen in den Pfarren“. Der Bischofsvikar wiederholte auch den Appell unseres Kardinals Christoph Schönborn, „die Kirchen offen zu halten“.
„Bei glücklichen und bei traurigen Botschaften finden die Menschen den Weg in die Kirche. Was aber, wenn dann die Kirchen geschlossen sind?“, fragte Schutzki.
Thomas Ertl vom Bereich „Gemeindeberatung“ des Pastoralamts erläuterte bei dem Treffen die Aufgabe der „Gemeindeberatung“. „Wir können Sie begleiten, beraten und unterstützen, wenn Sie etwas entwickeln wollen“, betonte Ertl.
Zu den vielen Möglichkeiten der „Gemeindeberatung“ zählen u. a. „das Coaching der Führungspersonen, die Begleitung von Prozessen und bei Konflikten, die Arbeit mit Visionen und die Entwicklung von Teams“.
In einem kurzen Blick auf die eigene Pfarre reflektierten die stv. PGR-Vorsitzenden ihre Situation: Worin sind die Pfarren gut, womit beschäftigen sie sich, was steht bevor und welche Wünsche hätten sie an eine „gute Fee“?
Durchgehender Grundtenor in (fast) allen Pfarren: die Sorge um die Jugend und jungen Menschen.
Eine interessante Andockmöglichkeit umschrieb Anna Glas, stv. PGR-Vorsitzende der Pfarre Leopoldau (Wien 21): „Wir haben die Jugend zwar noch nicht in der Kirche, aber sie ist schon im Pfarrhof.“