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03.03.2018

Neuer Marien-Gedenktag für die Weltkirche

Der Pfingstmontag wird weltweit künftig als Gedenktag Marias, Mutter der Kirche begangen.

Die Verehrung der Mutter Gottes in der Kirche könne „bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi und des Wesens der Kirche die Frauengestalt nicht vergessen, die Jungfrau Maria, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist.“ So beginnt das Dekret zur Festlegung des neuen Gedenktages. Es weist auf die Erklärung Papst Paul VI. hin, der zum Abschluss der dritten Session des Zweiten Vatikanischen Konzils Maria zur Mutter der Kirche erklärt hatte.

 

Mutter der Kirche

„Nachdem Papst Franziskus sorgfältig erwogen hatte, wie sehr die Förderung dieser Verehrung dem Verständnis für die der Mutterschaft der Kirche bei Hirten, Ordensleuten und Gläubigen und der unverfälschten Marienfrömmigkeit noch mehr nutzen kann, entschied er, dass der Gedenktag der seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, in den Römischen Kalender am Montag nach Pfingsten einzutragen und jedes Jahr zu feiern ist,“ heißt es in dem Dekret.

 

Das Dekret geht aber noch weiter zurück und greift die frühkirchliche Verehrung und die Heiligen Augustinus und Leo zurück, die auf die Verbindung der Mutterschaft Mariens mit dem Wirken des Erlösers, das in der Stunde des Kreuzes gipfele, hinwiesen. „In diesem Sinn ehrte die christliche Frömmigkeit im Lauf der Jahrhunderte Maria mit verschiedenen, gewissermaßen gleichbedeutenden Titeln als Mutter der Jünger, der Gläubigen, der Glaubenden, aller, die in Christus wiedergeboren werden, aber auch mit dem Titel „Mutter der Kirche“.“

 

In einigen liturgischen Kalendern gibt es diesen Gedenktag bereits, auch gibt es eine eigene Votivmesse zu Ehren der Seligen Maria, Mutter der Kirche, im römischen Messbuch. Mit dem Dekret ist der Gedenktag nun Teil der römischen Liturgie und damit der Weltkirche. „Dieser Gedenktag wird daher in allen Kalendern und liturgischen Büchern für die Feier der Messe und die Stundenliturgie einzufügen sein“, sagt das Dekret abschließend.

 

ES: En este momento de dolor, elevemos todos juntos nuestra plegaria a Dios por las queridas poblaciones de México y las islas del Caribe. Que nuestra Madre, la Virgen de Guadalupe, esté cerca de todos ellos. EN: In these times marked by suffering, let us all pray to God for the dear peoples of Mexico and the Caribbean islands. May Our Lady of Guadalupe be close to all of them. PT: Nestes momentos de dor, elevemos todos juntos a nossa prece a Deus pelas queridas populações do México e das ilhas do Caribe. Que a nossa Mãe, a Virgem de Guadalupe, esteja ao lado de todos eles. FR: Dans ces moments de douleur, élevons tous ensemble notre prière à Dieu pour les populations bien-aimées du Mexique et des îles des Caraïbes. Que Notre Mère, la Vierge de Guadalupe, leur soit proche. IT: In questi momenti di dolore, innalziamo tutti insieme la nostra preghiera a Dio per le care popolazioni del Messico e delle isole dei Caraibi. Che la Nostra Madre, la Vergine di Guadalupe, sia vicina a tutti loro. #PrayforMexico, #PrayforPuertoRico, #PrayforDominicanRepublic, #PrayfortheCaribbean

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Erklärung von Kardinal Sarah

Die Entscheidung für den Pfingstmontag als Gedenktag unterstreiche die Bedeutung der geistlichen Mutterschaft Mariens, erläutert der zuständige Kardinal Robert Sarah in einer eigenen Erklärung das Dekret. Seit dem Pfingstereignis habe Maria nie aufgehört, „sich mütterlich der durch die Zeit pilgernden Kirche anzunehmen“, so Sarah. „Die Verbindung zwischen der Lebenskraft der Kirche zu Pfingsten und der mütterlichen Sorge Mariens für die Kirche tritt dadurch offen zutage.“

 

In den deutschsprachigen Ländern gibt es bislang im Laufe des Jahres zwölf Hochfeste, Feste oder Gedenktage zu Ehren der Gottesmutter, dieser Gedenktag ist der dreizehnte.