
In diesem Jubiläumsjahr machen wir uns vom 9. bis 14. Mai gemeinsam mit dem Marianischen Lourdeskomitee als Pilger auf den Weg nach Lourdes.
Begleitet werden wir bei unserer Wallfahrt vom Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer. Für ihn hat der Ort eine Ausstrahlung, die die Menschen in ganz vielseitiger Weise berührt. „Es ist ein Ort des Gebetes, des Lobes, des Dankes, der Bitte. Hier können wir den Alltag unterbrechen, innehalten und Kraft tanken.“
Nach ihrer ersten Vision sagte sie: „Ich hörte ein Geräusch ähnlich einem Windstoß, ich erhob die Augen zur Grotte und sah eine weiß gekleidete Dame, welche einen blauen Schleier, einen blauen Gürtel und auf jedem Fuß eine goldene Rose trug in der Farbe ihres Rosenkranzes.
Als ich das sah, rieb ich mir die Augen, weil ich dachte, mich zu täuschen…“ Die Erscheinungen wiederholten sich noch 17-mal.
Die Dame in Weiß forderte mehrfach dazu auf, Buße zu tun und für die Sünder zu beten. Die 18. und letzte Erscheinung erfolgte am 18. Juli 1858.
1862 wurden die Erscheinungen vom Ortsbischof Laurence von Tarbes, 1891 von Papst Leo XIII. anerkannt.
Bernadette Soubirous wurde später Ordensfrau von der „Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers“. Vor 85 Jahren, am 8. Dezember 1933, wurde Bernadette von Papst Pius XI. heiliggesprochen.
Jahr für Jahr reisen mehrere Millionen Pilger, darunter auch Zehntausende Kranke und Behinderte, nach Lourdes.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind mehr als 30.000 unerklärliche Heilungen gemeldet worden, von denen unsere katholische Kirche 69 offiziell als Wunder anerkannt hat.
Die Ereignisse von Lourdes liegen 160 Jahre zurück, doch ebenso wie das Evangelium, sind sie noch immer aktuell.
Wir müssen unsere Herzen der Frohen Botschaft öffnen und zu Zeitgenossen des Evangeliums werden: Gott ist uns nahe, das Reich Gottes ist mitten unter uns. Gemeinsam wollen wir in Lourdes auf Maria, die erste Jüngerin Jesu, hören, die uns das einzigartige Wort des Gottes der Liebe, der Schöpfer und Retter ist, übermittelt.
Die „Botschaft“ von Lourdes ist nichts anderes als die Frohe Botschaft, die wir, wie unser Papst Franziskus sagt, den Menschen an den Rändern der Gesellschaft verkünden sollen.