Donnerstag 21. Mai 2026

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Brandstätter Verlag
17.01.2018

Weisheiten eines Oberrabbiners

"Auf das Leben" von Paul Chaim Eisenberg

 


Jahrzehntelang war er die Stimme des Judentums in Österreich: Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg.

 

Ob im ORF, manchmal als „OberRabbinerFernsehen“ gedeutet oder bei vielen Gedenk-Anlässen und Feierstunden. Eisenberg war 33 Jahre lang Oberrabbiner von Wien, 2016 ging er in Pension.

 

Nun hat er im Verlag Brandstätter Miniaturen rabbinischer Lebensberatung zusammengestellt. Auch die Anekdoten verweisen mit viel Witz, Ironie und Gelassenheit auf den großen Fundus jüdischer Gelehrsamkeit.

 

Besonders berührend ist das Kapitel über die jüdischen Feiertage und jenes über „Beten, Glauben und Zweifeln“.

 

Eisenberg scheut sich auch nicht, die Dinge konkret zu benennen, etwa den „Fremdenhass“, den „Fundamentalismus“ oder den „Judenhass“.

 

Hat ein jüdisches Ehepaar ein Eheproblem, gibt es Schwierigkeiten mit den Nachbarn oder häufen sich die Probleme im Berufsleben, so suchen Jüdinnen und Juden den Rabbi oder Rabbiner auf.

 

Dieser kann auf Jahrtausende alte jüdische Erfahrung und Gelehrtheit zurückgreifen, angefangen von den biblischen Schriften bis hin zum großen Werk des Talmud, wo sich für (fast) alle Situationen des Lebens Lösungen finden.

 

Den Unterschied zwischen einem Rabbiner und einem Oberrabbiner erklärt Eisenberg etwa so, dass der Rabbiner die Regeln kennen muss und der Oberrabbiner auch die Ausnahmen.


Mein Fazit: Ein Ratgeber für Alltags-Fragen und des menschlichen Umgangs miteinander.

 

Empfehlenswert.