Sternsinger aus der Wiener Pfarre Cyrill & Method haben am Dienstag, 2. Jänner 2018 Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann besucht. Dieser hat seinen Dank für das freiwillige Engagement vieler Schülerinnen und Schüler geäußert, wie es in einer Aussendung heißt. "Viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Ferien, um sich im Rahmen der Dreikönigsaktion für Kinder auf der ganzen Welt zu engagieren. Ich danke den 85.000 Sternsingerkindern in Österreich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und vor allem dafür, dass die Kinder uns Erwachsenen ein Vorbild sind und zeigen, wie Engagement für eine bessere Welt funktioniert", so Bundesminister Faßmann.
Die Sternsinger überbrachten dem Minister und seinen Mitarbeitern den Segen für das Jahr 2018. Faßmann betonte laut Aussendung, dass er die Forderungen der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar (DKA) - Entwicklungszusammenarbeit stärken, Klimawandel stoppen und nachhaltiger Umgang mit der Natur - auch inhaltlich unterstütze.
Die Sternsinger bringen noch bis zum 10. Jänner 2018 österreichweit die Friedenswünsche für das Neue Jahr. Mit den Spenden werden jedes Jahr rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt.
Zuletzt waren die Sternsinger am Montag bei Papst Franziskus, davor waren sie in den vergangenen Tagen bei Kardinal Christoph Schönborn, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bundespräsident Alexander van der Bellen, Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Finanzminister Hartwig Löger. Weitere Prominentenbesuche stehen in den nächsten Tagen u.a. bei den Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka (3.1.) und Doris Bures (5.1.), den Ministern Karin Kneissl und Juliane Bogner-Strauß (8.1.), den Klubobmännern August Wöginger (8.1.) und Andreas Schieder (9.1.) , Europaparlament-Vizepräsident Rainer Wieland (9.1.) und Bürgermeister Michael Häupl (10.1.) an.
Im Vorjahr haben die Österreicherinnen und Österreicher bei der Sternsinger-Aktion mehr als 17 Millionen Euro für das Sternsingerhilfswerk Dreikönigsaktion (DKA) gespendet. Ein Ergebnis, das auch Bundespräsident Van der Bellen "schwer beeindruckt", wie er beim Sternsingerempfang sagte. Gemessen an der Spendensumme zählt die Aktion zählt zu den "Top 5" der österreichischen Hilfswerke und übertrifft etwa auch die ORF-Aktion "Licht ins Dunkel" deutlich. Mit dem Geld werden jedes Jahr rund 500 Hilfsprojekte in 20 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas finanziert. Von der "Hilfe unter gutem Stern" profitieren mehr als eine Million Menschen in Not und Armut. In Nicaragua, dem heurigen Beispielland der Aktion, kümmern sich die DKA-Partnerorganisationen mit Sozial- und Bildungsprojekten besonders um arbeitende Kinder. Sie holen sie von der Straße, wo Gewalt und Kriminalität herrschen.