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16.11.2017

Lamborghini des Papstes bringt "Kirche in Not" Geld für Irakhilfe

Papst hatte einen italienischen Sportwagen geschenkt bekommen.

Papst Franziskus hat am Mittwoch, 15. November 2017 einen Lamborghini, Modell Huracan, vom italienischen Sportwagenhersteller geschenkt bekommen. Den wird er versteigern. Der Erlös daraus geht auch an das katholische Hilfswerk "Kirche in Not". Das Hilfswerk werde die Mittel für das Wiederaufbauprojekt "Zurück zu den Wurzeln" für christliche Rückkehrer in den Nordirak verwenden, wie es in einer Aussendung am Donnerstag mitteilte.

 

Beim Projekt plane "Kirche in Not", weitere vertriebene Christen in ihre nordirakischen Ursprungsgebiete zurückzubringen, versicherten der italienische "Kirche in Not"-Präsident Alfredo Mantovano und Italiens "Kirche in Not"-Direktor Alessandro Monteduro laut Mitteilung. Beide waren bei der Präsentation des Sportwagens in den Vatikan-Farben weiss-gelb dabei.

 

Letztes Jahr 100.000 Euro vom Papst

Papst Franziskus habe bereits früher verfolgte Menschen im Irak über das Hilfswerk "Kirche in Not" unterstützt, erklärte das Hilfswerk. So habe er letztes Jahr 100.000 Euro an das Krankenhaus Sankt Josef in Erbil gespendet, wo Tausende Flüchtlinge bis heute behandelt werden.

 

Der Geschäftsführer von "Kirche in Not" Schweiz/Liechtenstein, Jan Probst, freut sich laut Mitteilung sehr über die Berücksichtigung durch Papst Franziskus: "Wie wichtig für Papst Franziskus die Rückkehr der irakischen Christen in ihre Heimat ist, zeigt der Umstand, dass er beim Erlös der Versteigerung des Lamborghinis auch an "Kirche in Not" denkt."

 

Neben der Hilfe für die Christen im Irak sollen mit dem Erlös aus der Sportwagen-Auktion auch ein Hilfsprojekt für Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Prostitution wurden, sowie Ärzte, die bedürftige Kinder und Frauen in Afrika behandeln, unterstützt werden.