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03.11.2017

Papst feiert Messe für verstorbene Kardinäle und Bischöfe

Franziskus: Glaube an die Auferstehung macht Christen zu "Menschen der Hoffnung".

Mit einer Messe im Petersdom hat Papst Franziskus am Freitag, 3. November 2017 der 14 Kardinäle und 137 Bischöfe gedacht, die in den vergangenen zwölf Monaten gestorben sind. Zu ihnen zählen etwa die Kardinäle Joachim Meisner und Miloslav Vlk, der ehemalige Bozener Bischof Karl Golser, aber auch der frühere Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat. Franziskus sagte, die Feier stelle "die Wirklichkeit des Todes" vor Augen, stärke vor allem aber die Hoffnung.

 

Der Glaube an die Auferstehung mache Christen zu "Menschen der Hoffnung", so der Papst bei der Gedenkmesse, die traditionell nach den Festen Allerheiligen und Allerseelen im Vatikan gefeiert wird. Christen fänden Trost in der Verheißung des ewigen Lebens, die in der Einheit mit dem auferstandenen Christus begründet sei. Für die einzelnen Verstorbenen bedeute das "Erwachen vom Tod" jedoch nicht automatisch eine Rückkehr ins Leben: "Einige werden in der Tat zum ewigen Leben erwachen, andere zur ewigen Schmach." Der Tod mache eine Wegscheide endgültig, vor der jeder schon in diesem Leben stehe, sagte Franziskus.

 

Die Hoffnung helfe zu einer "inneren Haltung des Vertrauens", dass der Tod nicht das letzte Wort habe, sagte der Papst. Ein Wesensmerkmal der Christen sei die gespannte Erwartung, nach Liebe, Schönheit, Glück und Weisheit Gottes zu dürsten.