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15.10.2017

Wiener Missionsschwestern-Haus "Sarepta" besteht seit 25 Jahren

Vorübergehende Wohnmöglichkeit für Schwangere, Alleinerziehende und Paare in Not.

Das "Haus Sarepta", ein Sozialwohnprojekt der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in Wien-Mauer, besteht seit 25 Jahren. Unter dem Titel "Familienwohnen" wird schwangeren Frauen, Alleinerziehenden sowie Paaren mit bis zu zwei Kindern in einer Krisensituation eine vorübergehende Wohnmöglichkeit mit Betreuung geboten. In einer Aussendung der Ordensgemeinschaften zu diesem Jubiläum ist am Montag, 16. Oktober 2017 von einem Vierteljahrhundert "Hoffnungs- und Ermutigungsgeschichte" die Rede: "Es ging immer um die Erfahrung des Teilens, der Offenheit für Benachteiligte und all jenen, die Hilfe und Unterstützung brauchen."

 

Beim Jubiläumsfest wurden von den Missionsschwestern zahlreiche Kooperationspartner begrüßt, u.a. Kurt Gutlederer vom Fonds Soziales Wien, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Martina Kronthaler von der "Aktion Leben" und der Wiener Bischofsvikar für die Orden P. Michael Zacherl. Zu Gast war auch die Provinzoberin von Deutschland-Österreich, Sr. Ruth Maria Stamborski, besonders geehrt wurde Sr. Immaculata aus der kontamplativen Gemeinschaft der Redemptoristinnen in Ried: Ihr war es wesentlich zu verdanken, dass das Haus Sarepta 1992 zur Eltern-Kind-Einrichtung und zum Kloster der Missionsschwestern wurde.

 

Sr. M. Karin Kuttner betonte in ihrer Festrede, diese Gründungsgeschichte setze Zeichen gerade in heuzigen Zeiten des Sich-Abschottens und um sich greifender Entsolidarisierung.