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02.10.2017

Papst betet für die Opfer in Las Vegas

Mindestens 50 Menschen wurden durch Attentäter getötet und mehr als 200 verletzt. Telegramm an örtlichen Bischof.

Papst Franziskus betet für die Opfer der Bluttat in Las Vegas. In einem Telegramm an den örtlichen Erzbischof Joseph Anthony Pepe sprach der Vatikan von einer "sinnlosen Tragödie". Franziskus sei allen Betroffenen im Geist nahe. Den Verletzten sicherte er sein Gebet zu. Die Menschen, die ums Leben kamen, vertraue er der "barmherzigen Liebe des allmächtigen Gottes" an, hieß es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gesendeten Schreiben.

 

Im Gebet vereint

Der Bischof von Arlington, Michael Francis Burbidge, rief zum Gebet auf. "Wir sind im Gebet vereint für diejenigen, die in der vergangenen Nacht bei dem schrecklichen Anschlag in Las Vegas getötet und verletzt wurden. Möge Gott sie in seiner Liebe umarmen", erklärte der Bischof am Montag, 2. Oktober 2017 auf Twitter.

 

Der Schütze hatte Polizeiangaben zufolge am späten Sonntagabend (Ortszeit) von einem Hotelzimmer aus das Feuer auf Besucher eines Country-Musik-Konzerts eröffnet. Mindestens 50 Menschen wurden getötet und mehr als 200 verletzt. Der Attentäter sei von der Polizei überwältigt und getötet wurden. Der 64-jährige Stephen Paddock soll demnach allein gehandelt haben. "Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf", sagte Sheriff Lombardo.

 

In den sozialen Online-Netzwerken war auf Videos zu sehen, wie während des Open-Air-Konzerts am Hotel Mandala Bay auf dem berühmten Las Vegas Strip plötzlich zahlreiche Schüsse fallen. Der Schütze feuerte offenbar aus einer automatischen Waffe. Medienberichten zufolge soll der Mann vom 32. Stock des Hotels auf die Konzertbesucher geschossen haben.