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28.09.2017

Eine Bereicherung für die Mission der Kirche

Am 3. Oktober werden die neuen Pastoralassistentinnen und -assistenten in ihren Dienst gesendet.

 

 

Das Motto der kirchlichen Sendungsfeier am 3. Oktober um 18 Uhr im Stephansdom ist dem Lukas-evangelium (Kapitel 9, Vers 52a) entnommen: „ ...und er schickte Boten vor sich her“. 

 

Die Sendungskandidatinnen und -kandidaten und ihr Einsatzort:

Martina Bruckner, Pastoralassistentin für das Dekanat Bruck an der Leitha,

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Martina Bruckner, geb. in Mannersdorf/Lgb, 1970, verheiratet, zwei Töchter

  • Vorberuf: Exportsachbearbeiterin in der Papierindustrie tätig, zuletzt selbständig
  • Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung Pastorale Berufe, Pastoralpraktikum in Gramatneusiedl, Ebergassing, Schwadorf, Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).
  • Aktueller Einsatzort: Dekanat Bruck/Leitha, Schwerpunkt Jugendpastoral

Der Herr gibt’s den Seinen im Schlaf. Vor knapp fünf Jahren verdichtete sich der Wunsch nach beruflicher Veränderung.

 

Eines Morgens wachte ich mit dem Wort „Pastoralassistentin“ im Ohr auf. Da ich niemandem in meinem direkten Umfeld mit diesem Berufsprofil kannte, musste ich den Begriff tatsächlich erst im Internet suchen, und sofort spürte ich: das ist das Richtige für mich.

 

Die Erinnerung an meine Berufungssituation hat mich des Öfteren durch die insgesamt fünfjährige Ausbildungszeit getragen

 

Mag. Dieter Fugger, Pastoralassistent in der Pfarre Kirchberg am Wagram.
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Mag. Dieter Fugger, geb. in Friesach. 1989

  • Ausbildungsweg: Studium der Fachtheologie und kath. Religionspädagogik an der kath. teol. Fakultät der Universität Wien. Orientierungspraktikum in der Pfarre Neufünfhaus im Dekanat 15, Ausbildung zum Pastoralassistenten im Zentrum für Theologiestudierende
  • Aktueller Einsatzort: Pfarrverband Kirchberg am Wagram

 „Gott finden

in allen Dingen

den Unbedingten suchen

vor allen Dingen aber

ist Gott selber es

der dich in allen Dingen sucht

bedingungslos.“ (Andreas Knapp)

 

Gott sucht den Menschen bedingungslos, weil er ihm am Herzen liegt. Daraus resultiert die Würde des Menschen – dass er Gott suchen und sich von ihm finden lassen kann.

 

Auf diese Weise können Menschen dann auch neu aufeinander zugehen lernen und zueinander finden.

 

Mag. Vera Hofbauer, Pastoralassistentin im Sozialzentrum Zirkelweg in der Pfarre Schwechat,
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Mag. Vera Hofbauer BA, geb. in Eggenburg,1991

  • Ausbildungsweg: Studium der Kath. Fachtheologie an der kath. theol. Fakultät der Universität Wien, in Fribourg und Hamburg, Studium der Internationalen Entwicklung, Orientierungspraktikum in der Canisiuspfarre, Ausbildung zur Pastoralassistentin im Zentrum für Theologiestudierende
  • Aktueller Einsatzort: Pfarre Schwechat, Sozialzentrum Zirkelweg

Gott liebt alle Menschen und hat jedem einzelnen ein Leben in Fülle verheißen.

 

Diese Verheißung zu den Menschen zu tragen und dadurch Gottes Liebe sichtbar zu machen, sehe ich als meine Berufung an.

 

Norbert Kaiser, Pastoralassistent für die Pfarre Gersthof und das Dekanat Währing,
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Norbert Kaiser, geb. in St. Pölten, 1967

  • Vorberufe: Musikstudium Orgel, Musikschullehrer für Orgel in Horn, Organist
  • Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung Pastorale Berufe, Pastoralpraktikum: Pfarre Gersthof, Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ).
  • Aktueller Einsatzort: Pfarre Gersthof und Dekanat Währing

 

Nach einer schweren Krankheit, während dieser ich die Anwesenheit Gottes besonders spürte, entschloss ich mich dem Ruf Gottes, den ich schon in jungen Jahren verspürte zu folgen, mich leiten und führen zu lassen

 

Mein Lebensmotte, das mich mein ganzes Leben begleitet, ist aus dem Psalm 23 " Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen..."

 

So sehe ich auch meine Sendung in die Seelsorge. Als "Hirte" für die Menschen, die mir anvertraut sind, da zu sein und ein offenes Ohr für sie zu haben und zu begleiten.

 

Mag. Stefan Reichel,  Pastoralassistent für die Wiener Pfarren Pötzleinsdorf und Weinhaus
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Mag. Stefan Reichel, geb.in Wien, 1980, verheiratet

  • Vorberufe in der Entwicklungs-, Jugend- und Sozialarbeit
  • Ausbildungsweg: Studium der Psychologie und kath. Fachtheologie, Weiterbildung zum Psychotherapeut , Orientierungspraktikum in der Pfarre St. Nepomuk, Ausbildung zum Pastoralassistenten im Zentrum für Theologiestudierende
  • Aktueller Einsatzort Pfarren Weinhaus, Pötzleinsdorf

 

Gesendet werden, bedeutet für mich: Sich auf den Spuren Christi zu mühen, die Menschen auf ihren verschiedenen Lebenswegen in die Freiheit der Kinder Gottes zu begleiten.

 

„Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ (Lk 10,20)

 

 

Vivian Perdomo Reyes MA, Pastoralassistentin in der Wiener Canisiuspfarre
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Vivian Andréa Perdomo Reyes MA, geb. Bento Gonçalves, Brasilien, 1990

  • Vorberufe: Sekretärin Caritas Socialis Schwestern, Studienassistentin am Institut für Sozialethik bzw. für Religionswissenschaft, Sängerin, Songwriterin
  • Ausbildungsweg: Studium der kath. Religionspädagogik an der kath. theol. Fakultät der Universität Wien, Orientierungspraktikum in der Pfarre Hernals, Ausbildung zur Pastoralassistentin im Zentrum für Theologiestudierende
  • Aktueller Einsatzort: Pfarre Canisius, Wien 9

Ich glaube, dass Jesus uns dazu berufen hat aktiv zu werden!

 

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „WENN VIELE KLEINE LEUTE AN VIELEN KLEINEN ORTEN VIELE KLEINE DINGE TUN, KÖNNEN SIE DAS GESICHT DER WELT VERÄNDERN.“

 

Als Christin will ich auch in und mit der Kirche kleine Dinge tun, um meinen Beitrag für eine bessere Welt zu liefern.

 

 

 

Von vielen Menschen geschätzt

PastoralassistentInnen und JugendleiterInnen sind Bereicherung und wichtiges Potential für die pastoral-missionarische Sendung der Kirche geworden. Sie sind vielerorts in verantwortliche Aufgaben hineingewachsen und werden von vielen Menschen sehr geschätzt.

 

Sie bieten „in Person“ Modelle einer gelebten Alltagsspiritualität an und stärken die Glaubenden, den Glauben zu leben und zu bezeugen. Die Verschiedenheit, auch in den Familiensituationen und Vorberufen, sind eine Bereicherung für die Kirche. Diese Vielfalt kann den Handlungsradius von Kirche erweitern und so den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen eröffnen. Diese Art von missionarisch-pastoralem Verkündigungsdienst ist Hauptaufgabe der Pastoralassistentinnen und -assistenten.

 

Die Entwicklung des Berufs ist somit auch Ausdruck einer Vielfalt der Kirche und bietet die Möglichkeit, in einer pluralen Gesellschaft anschlussfähig zu sein und zu bleiben.  

 

Unterschiedliche Ausbildungswege

In unterschiedlichen Institutionen haben die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Ausbildung absolviert. Sie studierten Katholische Theologie und wurden im „Zentrum der Erzdiözese Wien für Theologiestudierende“ ausgebildet beziehungsweise absolvierten sie die berufsbegleitende Ausbildung für Pastorale Berufe.