
Meine Antwort auf diese Frage: Gar nicht.
Bibel-Lesen ist nicht einfach, aber es lohnt sich.
Das erste, was Christus seinen Jüngern beibringt, nachdem sie seine Auferstehung erfahren haben, ist: „Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schrift.“ (Lukasevangelium 24,45).
Es ist eine Illusion zu glauben, man setzt sich mit der Bibel hin, fängt einfach an zu lesen und sofort erschließen sich einem Sinn und Verständnis.
Bischof Augustinus schrieb für seine Priester ein Lehrbuch zum Verständnis der
Bibel, weil er aus eigener Erfahrung wusste, dass es ohne Hilfe nicht geht.
Wer aus einem solchen Erfahrungsschatz schöpfen kann, wird seinen Weg in die Schrift finden und nicht mehr zu lesen aufhören wollen.
Eine gute und anregende Hilfe dazu bietet die Homepage des Deutschen Katholischen Bibelwerkes unter dem Stichwort der „Lectio divina“ – ein Weg zu einem spirituellen Verständnis der Schrift, der sich seit Jahrhunderten bewährt hat.
Information:
www.bibelwerk.de