Alle hauptamtlich in der Pfarrseelsorge tätigen Menschen in der Erzdiözese Wien - Pfarrer, Diakone, Pfarrsekretäre und Pastoralassistenten - bekommen eine neue offizielle E-Mail-Adresse mit der Endung @katholischekirche.at.
Die neue E-Mail-Adresse für Mitarbeiter setzt sich zusammen aus:
Vorname.Nachname@katholischekirche.at
Darüber hinaus sind Gruppenadressen für jede Pfarre möglich, zum Beispiel:
Pfarre.Ebergassing@katholischekirche.at
Durch die neuen E-Mail-Adressen wird die professionelle Außenwirksamkeit gesteigert und E-Mails von den Mitarbeitern der Erzdiözese Wien bekommen dadurch mehr Gewicht. "Es macht einen großen Unterschied in der Anmutung, ob ich ein E-Mail von meinem Pfarrer mit einer @gmail oder @hotmail-Adresse bekomme, oder ob katholischekirche.at dabei steht. Das wirkt wertiger, seriöser und stärkt den Auftritt des Absenders und der Kirche", sagt Carl Rauch. Er ist Leiter des Medienhauses der Erzdiözese Wien, das gemeinsam mit dem Referat für Datenverarbeitung für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist.
Auch unser Generalvikar Nikolaus Krasa begrüßt die Einführung der Mail-Adresse @katholischekirche.at: "Damit sind unsere Seelsorger und Seelsorgerinnen für alle als katholische Kirche erkennbar. Sie sind damit im Web wichtige Multiplikatoren ihrer Gemeinden. Vor allem Pastoralassistenten und -assistentinnen werden nicht mehr als ehrenamtliche Privatpersonen verstanden, sondern als hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen", sagt Krasa.
Neben dem besseren Außenauftritt wird durch die neue E-Mail-Endungen auch die Datensicherheit erhöht. Wenn man derzeit im sogenannten "Schematismus" unserer Erzdiözese - also dem offiziellen Adressverzeichnis - nachzählt, finden sich über 1.300 Mailadressen von Gratis-Anbietern wie gmail, hotmail, gmx usw. Die meisten dieser Gratis-Mailaccounts entsprechen nicht den Sicherheits-Standards unserer Bischofskonferenz. Zum einen werden die E-Mails oft auf Servern gespeichert, die außerhalb der Europäischen Union in Ländern mit anderen Datenschutz-Regelungen liegen. Zum zweiten entspricht die E-Mailübertragung zum Server und vor allem zwischen den Servern oft nicht dem Stand der Technik.
Die Bestimmungen für gesicherten Datenverkehr in europäischen Unternehmen und auch für uns als Kirche werden mit der kommenden EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 noch einmal verschärft. Um bereits jetzt die wichtige Datensicherheit zu gewährleisten, reagiert unsere diesem neuen Angebot. "Wir als Erzdiözese sind davon betroffen, weil wir besonders vorsichtig mit den uns übertragenen persönlichen Daten umgehen müssen. Die Technik entwickelt sich schnell weiter, unser Datenverkehr kann verstärkt Ziel von gewieften Hackern und Viren werden", sagt Generalvikar Krasa. "Wenn ich meiner Pfarre ein E-Mail schreibe, in dem persönliche Dinge stehen (z.B. eine Hochzeit oder eine (Erwachsenen-)Taufe), möchte ich nicht, dass diese Daten eventuell jemand mitliest. Bei dem neuen E-Mail-Angebot und der dazugehörigen Technik besteht deswegen ein sehr hohes Niveau an Datensicherheit", ergänzt Carl Rauch vom Medienhaus.
Technischer Partner für die Umsetzung der neuen Mailadressen ist Microsoft, weltweit führender Anbieter für sichere E-Mailsysteme. Verwenden kann man das neue System auf dem Computer, am Smartphone, aber auch von fremden Rechnern über das Internet.
Die Umstellung auf @katholisch.at ist für alle Pfarrer, Diakone, Pfarrsekretäre und Pastoralassistenten der Erzdiözese Wien gratis – die Kosten trägt die Erzdiözese. Darüber hinaus bietet die Erzdiözese Wien allen genannten kostenlosen technischen Support an, um die Mails von bisherigen Freemail-Accounts (also gmx, gmail, hotmail etc.) auf den neuen Account zu transferieren.
Um die neue Mailadresse @katholischekirche.at zu aktivieren und wenn man Fragen hat gibt es von der IT der Erzdiözese Wien eine eigenen Supportstelle:
Support @katholisch.at Email-Adressen: Telefon 01/515 52-3418