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24.08.2017

Papstreise nach Peru im Zeichen des Umweltschutzes

Die von Klimaextremen und Umweltzerstörung bedrohten Menschen im Amazonasgebiet werden Schwerpunkt der Reise von 18. bis 21. Januar 2018 sein.

Die Lebensumstände der von Klimaextremen und Umweltzerstörung bedrohten Menschen im Amazonasgebiet bilden die thematischen Schwerpunkte der Reise von Papst Franziskus nach Peru vom 18. bis 21. Januar kommenden Jahres. Wie die peruanische Bischofskonferenz mitteilte, wolle das Kirchenoberhaupt aus Argentinien durch seinen Besuch im Regenwald besonders seine Nähe zu den Menschen ausdrücken, die unter den Folgen des Klimaphänomens "El Nino Costero" leiden.

 

Von Chile nach Peru

"El Nino costero", also "Küsten-El-Nino" nennen Meteorologen das Phänomen, angelehnt an "El Nino", das im Abstand weniger Jahre Südamerika heftige Regenfälle beschert. Im März 2017 sorgten schwere Überschwemmungen für katastrophale Zustände in Peru. Rund 600.000 Menschen waren von der Katastrophe betroffen, mehr als 100 Menschen kamen ums Leben.

 

Das argentinische Kirchenoberhaupt wird am Nachmittag des 18. Januar aus Chile kommend in Peru erwartet. Am Tag danach steht ein Besuch in der Amazonas-Stadt Puerto Maldonado auf dem Programm. Es folgen Besuche in Trujilo (20.) und in Lima (21. Januar). In der peruanischen Hauptstadt wird der Papst einen Freiluftgottesdienst feiern und die Kathedrale besuchen.