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08.08.2017

"Familien für Familien": Integrationsprojekt abgeschlossen

Abschlusspicknick des einjährigen Integrationsprojektes des Katholischen Familienverbandes.

 

Eine Fahrt mit der Liliputbahn und ein gemeinsames Picknick mit österreichischen und orientalischen Spezialitäten im Wiener Prater - so wurde nach einem Jahr das Ende des Integrationsprojektes Familien für Familien gefeiert. „Wir sehen es nicht mehr als Projekt sondern wirklich als eine Freundschaft“, so eine teilnehmende Familie und die meisten Teilnehmer sind sich sicher: „Wir treffen uns weiterhin!“

 

23 Familien

23 Wiener Familien trafen sich im vergangenen Jahr regelmäßig mit geflüchteten Familien aus Syrien, um ihnen den Start in einem neuen Land zu erleichtern. Dies geschah auf Initiative des Katholischen Familienverbandes. Unterstützung gab es vom Bundesministerium für Familien und Jugend.

 

„Als Katholischer Familienverband wollten wir bewusst die Familienkompetenz als Integrationsmotor nutzen“, erklärt Vizepräsidentin Irene Kernthaler-Moser die Anfänge des Projektes. „Bei der Zuteilung der einzelnen Familien zueinander wurde vor allem auf das Alter der jeweiligen Kinder geachtet“. Es entwickelten sich erste Freundschaften zwischen den Kindern, auch die Eltern fanden durch die ähnliche Familienkonstellation rasch gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen. „Durch dieses Format konnten auch Familien mit Kindern einen Teil zur Integration leisten und mithelfen, ohne dabei auf wertvolle gemeinsame Familienzeit verzichten zu müssen“, sagt Projektleiterin Antonia Indrak-Rabl.

 

Ein Jahr lang verbrachten die Familien regelmäßig Zeit miteinander, die Patenfamilien wurden zu wichtigen Integrationshelfern und profitierten ebenfalls durch den persönlichen Kontakt.