Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) zieht eine positive Bilanz zu ihrer im Herbst 2016 gestarteten Solidaritätsaktion "Hilfe für Christen in Not in Syrien und im Irak". Die Spendenaktion erbrachte bislang 65.000 Euro, teilte die AKV am Wochenende in einer Aussendung mit. Die Gelder sollen Christen zu Gute kommen, "die in den letzten Jahren zwischen die Fronten der muslimischen Konfliktparteien geraten sind und wegen ihrer Religionszugehörigkeit weitgehend schutzlos sind", heißt es seitens der AKV.
Aufgebracht wurde das Geld von den drei an der Spendenaktion beteiligten AKV-Mitgliedsverbänden "Kirche in Not", "Christian Solidarity International" (CSI) und "Initiative Christlicher Orient" (ICO). Diese sind bereits seit langem in den betroffenen Gebieten im Irak, Syrien und im Libanon mit Hilfsprojekten aktiv. "Sie kennen die Situation und die Bedürfnisse vor Ort und können die zweckmäßige Verwendung der von uns aufgebrachten Mittel sicherstellen", heißt es seitens der AKV.
Konkret werden die Mittel in die von CSI geförderte Ausbildungsunterstützung für christliche Studierende im syrischen Qamishli, in die von "Kirche in Not" getragene Familienhilfe im syrischen Aleppo sowie in den von ICO vorangetriebenen Aufbau eines Kinder- und Jugendzentrums im irakischen Enishke investiert.
Die Spender hätten mit ihren Geldern einen "wichtigen Beitrag geleistet, das Überleben der Christen in ihrer Urheimat zu gewährleisten", dankte AKV-Präsident Helmut Kukacka.