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15.06.2017

Neue Struktur für Junge Kirche

Mit neuem Mut in die Herausforderungen der Zukunft geht die „Junge Kirche“ in der Erzdiözese Wien.

2016 wurde die Junge Kirche als Dienststelle der Erzdiözese Wien für die Kinder- und Jugendpastoral gegründet. Katholische Jungschar, Katholische Jugend und die Ministrantenseelsorge sind seitdem Teil dieser Dienststelle. Wie auch andere Dienststellen der Erzdiözese Wien, erhielt die Junge Kirche einen Sparauftrag zur Reduzierung der Ressourcen um 30 Prozent bis Ende 2022.

 

Modelle für die zukünftige Struktur

In gemeinsamer Arbeit haben alle Bereiche der Jungen Kirche, haupt- und ehrenamtliche, VertreterInnen von Katholischer Jungschar und MinistranInnen, drei Modelle für die zukünftige Struktur und Arbeitsweise entwickelt. Ende 2016 wurde durch die Diözesanleitung eines dieser Modelle ausgewählt und in Folge weiter ausgearbeitet. Inzwischen stehen die Details fest und damit auch die neue Ressourcenverteilung. In einer MitarbeiterInnen-Versammlung am 14. Juni 2017 wurden die Ergebnisse vorgestellt.

 

Schaffung größtmöglicher Synergien

Das gewählte Modell sieht die Schaffung größtmöglicher Synergien, die Erhaltung inhaltlich selbstbestimmter Arbeit unter ehrenamtlichem Vorsitz und auch der bewährten Marken von Katholischer Jungschar und Katholischer Jugend, sowie das Erschließen weiterer Zielgruppen vor. Das Bündeln der Ressourcen bedeutet auch, dass insbesondere Jungschar und Jugend auf Eigenes verzichten müssen um Gemeinsames zu gewinnen. Den Zugriff auf exklusive Ressourcen zu verlieren, bedeutet aber für Jungschar und Jugend im Gegenzug Zugang zu teilweise neuen Ressourcen: So wird etwa die Katholische Jungschar in Zukunft auch auf die JugendleiterInnen in den Regionen zurückgreifen, den gemeinsamen BackOffice-Bereich mit Grafik-, Eventmanagement- und anderen Services nützen können.


Diese Schritte sind notwendig, um zukunftssicher und dauerhaft gute Angebote in der Kinder- und Jugendseelsorge zu gewährleisten und dafür Sorge zu tragen, dass auch Katholische Jungschar und Katholische Jugend ihren zentralen Beitrag dazu leisten können. Unsicherheiten angesichts eines so weitreichenden Veränderungsprozesses sind verständlich. Aber wenn man auf erste Erfolge blickt, die eine engere Zusammenarbeit hervorbringt (etwa die neue gemeinsame Zeitschrift "Movi"), dann kann das ermutigen, auch in Zukunft weitere Schritte gemeinsam zu gehen.