Donnerstag 21. Mai 2026

Schnellsuche auf der Website

10.03.2017

In Wichtelstein ist immer was los

Mehr als einfach nur eine Zwergerlgeschichte ist Claus Holschers „Die Wichtelsteiner“.

 

Wichtelstein ist ein kleines Königreich, in dem König Balduin und sein Zwergenvolk in meist friedlicher Eintracht mit den Tieren aus Wald und Wiese leben. Jedes Zwergerl und jedes Waldtier hat dabei seinen ganz eigenen, mehr oder weniger sympathischen Charakter.


Wer auf der Suche nach einer zuckersüßen Zwergerlgeschichte ist, wird bei „Die Wichtelsteiner“ absolut fündig. Auch die Bilder aus der Hand von Horst Schönwalter illustrieren die Geschichten perfekt.

 

Darüber hinaus bieten die Geschichten aber auch viel Tiefgang.

  • Wie ist das, wenn jemand Gerüchte verbreitet?
  • Wie löst man Konflikte und gerät nicht unnötig in Streit?
  • Was braucht man wirklich zum Glücklichsein?

 

Die ersten Wichtelgeschichten hat Claus Holscher um 1969 als Fortsetzung der beliebten Wichtelmärchen von Fritz Baumgarten geschrieben. Die Geschichten stießen von Anfang an auf großes Interesse.

 

Heute sind im Buchhandel die Sammelbände „Die Wichtelsteiner“ (Die Frösche kommen, Die versiegte Quelle, Die Goldhöhle und Der große Reichtum.) und „Die Wichtelsteiner – neue Abenteuer“ (Der Wahlkampf, König Hasenfuß der Erste, Die Sache mit den Briefmarken und Das Fest am See ) erhältlich.


Kurioses Detail am Rande: Claus Holscher (Jahrgang 1946) ist eigentlich gar kein richtiger Kinderbuchautor. Er hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitete als Managementberater. Zum Bücherschreiben kam er, als er während seiner Studienzeit den Esslinger Verleger Gerhard Schreiber kennenlernte.

 

Fast fünfzig Jahre nach dem Erscheinen der ersten Geschichte brachte der ursprüngliche Verlag – heute heißt er bekanntlich Thienemann Esslinger – ein Reprint heraus.