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06.03.2017

„Fastenzeit ist keine saure Gurkenzeit“

Visitationsmesse von Weihbischof Turnovszky in Simonsfeld.

Weihbischof Stephan Turnovszky ist Bischofsvikar für das Nordvikariat der Erzdiözese Wien. In seiner Predigt stellte er drei Punkte gegenüber den Gläubigen in den Mittelpunkt seiner Betrachtung: die Beziehung mit Jesus, tätige Nächstenliebe und die Integration der Heiligen Schrift in das Leben der Gläubigen.

 

„Ohne die Meisten von ihnen persönlich zu kennen, ahne und weiß ich doch, dass es im Leben von jedem von Ihnen auch Schwierigkeiten gibt. Manches welches, suboptimal ist, eigene Charaktermängel, Schwierigkeiten in Beziehungen, der Familie, gesundheitliche Probleme. Probleme mit dem Arbeitsplatz, Sorgen“, so der Bischofsvikar.

 

In der Fastenzeit Abhängigkeiten in den Blick nehmen

Die Heilige Messe sei in diesem Zusammenhang ein Angebot für die Menschen, die Hilfe brauchen, unterstrich der Wiener Weihbischof. Zur laufenden Fastenzeit gab er den Gläubigen mit auf den Weg zu überlegen, die eigenen Abhängigkeiten in den Blick zu nehmen, ob Essen, Alkoholkonsum, oder auch das Verwenden des Smartphone.

 

Er regte an sich mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen, ein ganzes Evangelium in der Fastenzeit durchzulesen, jeden Tag ein Kapitel, „das führt zu einem Größeren“, so Weihbischof Turnovszky. Die Fastenzeit sei „keine saure Gurkenzeit, sondern eine, in der es uns besser gehen soll, weil man sich auf das Wesentliche besinnt“, summierte Weihbischof Stephan Turnovszky in Simonsfeld.