"Es ist mir ein Herzensanliegen, das Wirken Jesu und Mariens und in ihre Botschaft von Fatima den Menschen zugänglich zu machen. Der Aufruf zu Gebet und Sühne für den Frieden und für die Bekehrung der Sünder ist heute genauso aktuell wie vor 100 Jahren", sagt Pater Michael Fritz, Prior des Klosters St. Josef in Maria Roggendorf. Der Benediktiner übernimmt bei unserer Leserreise nach Fatima zum 100-Jahr-Jubiläum der Marienscheinungen die geistliche Begleitung. Er glaubt fest daran: "Wer auf die Botschaft Mariens hört, wird auch erfahren, dass die eigene Beziehung zu Gott und der seligen Jungfrau lebendiger wird." Pater Michael selbst war erst einmal, nämlich im Jahr 2013, im portugiesischen Wallfahrtsort: "Es ist wirklich ein Ort, wo der Himmel die Erde berührt, wo Jesus und Maria die Herzen der Menschen berühren."
Welche besondere Verbindung besteht zwischen Fatima und dem Wallfahrtsort Maria Roggendorf, wo Pater Michael lebt und wirkt? "Hier gibt es seit Oktober 1969 die Herz-Mariä-Samstage und an jedem 13. des Monats die Monatswallfahrten, bei denen die Verehrung Mariens und das Gebet und die Sühne für die Kirche und ihre großen Anliegen im Vordergrund steht." Das drückt sich laut dem Wallfahrtsdirektor auch in den Wallfahrtsbitten aus: Festigung im Glauben, Erneuerung der Kirche, geistliche Berufungen, Frieden in der Welt. Pater Michael freut sich schon darauf, gemeinsam mit Ihnen als pilgernde Leserinnen und Lesern den internationalen Gottesdienst am zweiten Erscheinungstag (13. Juni) vor der Basilika von Fatima mitzufeiern.