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08.02.2017

Zauberzwetschken – dringend gesucht!

Erwin Moser hat für „Der Rabe Alfons“ 1992 den Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln bekommen.

 

Alfons ist ein Rabe. Aber eigentlich wäre er gerne ein Mensch – dann müsste er im Winter nicht in den Süden fliegen und könnte in einem gemütlichen Haus beim Ofen sitzen.


Moldovan ist ein Zauberer und er hat in seinem Leben schon eine Menge erlebt. Aber eines würde er doch noch gerne ausprobieren: Wie es sich anfühlt, ein Vogel zu sein.


Eines Tages treffen die beiden aufeinander und Alfons erzählt Moldovan treuherzig seine ganze Lebensgeschichte und vor allem auch von seinem Wunsch, ein Mensch zu sein. Wenigstens für einen Tag lang. Moldovan rührt der kleine Rabe, der so müde ist und sich in der Welt der Raben so gar nicht zu Hause fühlt. Und so macht er Alfons einen Vorschlag: Mit Hilfe von Zauberpflaumen will er ihn in einen Menschen verwandeln. Er, Moldovan, werde inzwischen auch die Gelegenheit beim Schopf packen und sich einmal in einen Vogel verwandeln. 24 Stunden wollen die beiden verwandelt bleiben, sich dann wieder bei Moldovan zuhause treffen und sofort die Rückverwandlung starten.

 

Zunächst sieht es noch so aus, als würde alles gut gehen, doch als sie sich bei Moldovans Turm wieder treffen, müssen sie erkennen, dass alles niedergebrannt wurde – auch die restlichen Zauberpflaumen. Ob wohl die Hexe Wanda Wunderschön, die dem Zauberer Moldovan einst die Pflaumen geschenkt hat, noch welche hat?


Der Mensch Alfons und der Rabe Moldovan machen sich sogleich auf den Weg und stoßen bald auf ein dunkles Geheimnis.