Der 8. Februar ist der Gedenktag der Heiligen Josephine Bakhita, deren Todestag sich 2017 zum 70. Mal jährt. Die 1868 in Darfur im Sudan geborene Landespatronin des Sudan wurde als neunjähriges Mädchen in die Sklaverei verschleppt und später befreit. Nach ihrem Eintritt in die Kirche schloss sie sich dem Orden der Canossa-Schwestern an und wirkte bis zu ihrem Tod in Italien. Sie starb am 8. Februar 1947 in Schio bei Venedig und wurde am 1. Oktober 2000 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
In Wien wird am 8. Februar 2017 um 18 Uhr zu einer Vesper anlässlich des Gebetstags gegen Menschenhandel geladen. Diese findet in der Andreaskapelle in der Wollzeile 2 statt. Daran anschließend kommt es zum Meinungsaustausch zum Thema im Hildegard Burjan-Saal am Stephansplatz 6, Stiege1/DG/604.
Bei diesem Meinungsaustausch geht es um die Frage, wie können wir gegen Menschenhandel weiter vorgehen und um den kirchlichen Einsatz in Kooperation mit engagierten Menschen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen.
Veranstalter sind „Runder Tisch Menschenhandel“ der österreichischen Bischofskonferenz, SOLWODI, Freethem Austria, Herzwerk und Hope fort he Future.
Information und Anmeldung dazu im Büro von Weihbischof Franz Scharl. Telefon: 51 552-3875, e-mail: buero_wb_scharl@edw.or.at
Anmeldeschluß ist der 7. Februar 2017.