Seinen Dank für das Vertrauen und die großzügige Hilfe der kommunalen und staatlichen Behörden wie auch der anderen christlichen Kirchen gegenüber der serbisch-orthodoxen Kirche hat Bischof Andrej (Cilerdzic) zum Ausdruck gebracht. Beim Neujahrsempfang der serbisch-orthodoxen Kirche am Wochenende 13./14. Jänner 2017 in der Kirche zur Auferstehung Christi in Wien-Leopoldstadt sprach sich der Bischof für die weitere gute Zusammenarbeit aus und betonte die Notwendigkeit, gegenseitige Vorurteile abzubauen, wie die Stiftung Pro Oriente berichtete.
Ausdrücklich dankte Bischof Andrej auch Kardinal Christoph Schönborn für die Schenkung der Neulerchenfelder Kirche an die serbisch-orthodoxe Kirche, wo sich bei der Liturgie am Sonntag mittlerweile jetzt oft 1.000 serbische Gläubige einfinden.
Der Empfang begann mit einem feierlichen Vespergottesdienst in deutscher Sprache, an den sich ein Konzert zweier serbischer Chöre und dann der eigentliche Empfang im Gemeindesaal anschlossen. An dem Neujahrsempfang nahmen u.a. Vertreter der Politik, der frühere Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Lothar Pöll, und der Pfarrer der benachbarten katholischen Pfarre St. Johann Nepomuk, Konstantin Spiegelfeld, teil.
Die serbisch-orthodoxe Kirche ist die zahlenmäßig bei weitem größte orthodoxe Kirche in Österreich. Die Zahl der Gläubigen wird auf bis zu 300.000 geschätzt. Serbische Kirchengemeinden gibt es neben Wien auch noch in Bregenz, Wiener Neustadt, Gmunden, Graz, Enns, Innsbruck, Klagenfurt, Kufstein, Linz, Salzburg, Saalfelden, St. Pölten, Tulln und Feldkirch. Zuständiger Bischof ist Andrej (Cilerdzic). Er leitet die serbisch-orthodoxe Diözese Österreich-Schweiz, zu der auch Italien und Malta gehören.