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07.01.2017
Dompfarrer Faber erhielt tatkräftige Unterstützung.

Integrationsbotschafter auf Sternsingertour in Wiens Innenstadt

Dompfarrer Faber erhielt tatkräftige Unterstützung.

Für Dompfarrer Toni Faber ist die sogenannte „Lokalrunde“ in der Nacht auf den 6. Jänner ein jährlicher Fixpunkt. „Ich freue mich sehr, auch dieses Jahr wieder mit den „Zusammen: Österreich“ Integrationsbotschaftern die christliche Freude und die frohe Botschaft verkünden zu dürfen“, sagt Dompfarrer Toni Faber. „Gemeinsam Geld für die 500 Projekte der Dreikönigsaktion zu sammeln, ist ein wunderbares Zeichen für eine gelungene Integration und ein friedvolles, gemeinsames Engagement von Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln, Religionen und Sprachen.“

 

Die vier Integrationsbotschafter, Alex Sanko, Bahri Trojer, Ehsan Ajdari und Henry Ntiamoah waren am 5. Jänner 2017 bereits zum zweiten Mal als Sternsinger gemeinsam mit Dompfarrer Faber unterwegs, um Spenden für Afrika, Asien und Lateinamerika zu sammeln. „Das Kennenlernen und die Pflege von österreichischen Traditionen wie dem Sternsingen sind entscheidende Bausteine für eine gelungene Integration“, so der aus dem Iran stammende Ehsan Ajdari.

 

Das freiwillige Engagement ist für die „Zusammen:Österreich“ Integrationsbotschafter ein Herzensanliegen. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, ein solidarisches und interreligiöses Zeichen für ein gelungenes Miteinander zu setzen“, so die vier hochmotivierten Sternsinger. „Wir wollen mit dem Sternsingen und unseren „Zusammen:Österreich“ Schulbesuchen unseren Beitrag für ein gutes Zusammenleben leisten.“

 

Mit den Spenden, die österreichweit durch das Sternsingen gesammelt werden, können rund 500 Projekte der Dreikönigsaktion in 20 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt werden. Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht heuer Tansania.

 

Initiative des Außenministers

2011 initiierte Sebastian Kurz die Aktion „Zusammen:Österreich“, um positive Beispiele für gelungene Integration vor den Vorhang zu holen. Bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Kultur, aber auch „Helden von nebenan“ erzählen als sogenannte Integrationsbotschafter/innen in Schulen und Vereinen  ihre Integrationsgeschichten und diskutieren mit den Jugendlichen über Integration und Migration. Sie wollen Wege für ein gutes Miteinander aufzeigen, Vorurteilen in offenen Gesprächen begegnen und Motivation schaffen, die eigenen Chancen in der Gesellschaft wahrzunehmen