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21.12.2016
Deutlich weniger Menschen, die Quartierplätze benötigen

Caritas Wien schließt drei Unterkünfte für geflüchtete Menschen

Meisten übersiedeln in andere Quartiere und WG`s.

Die Caritas der Erzdiözese Wien schließt drei Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Derzeit würden wieder deutlich weniger Menschen, die Quartierplätze brauchen, Österreich erreichen, begründete Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner in einer Aussendung am Mittwoch, 21. Dezember 2016 das Vorgehen. In Absprache mit den zuständigen Stellen in Niederösterreich und Wien werden nun nach dem Notquartier St. Gabriel auch zwei Grundversorgungseinrichtungen (Vösendorf und Rodaun in Wien) sowie das Notquartier in der Siemensstraße in Floridsdorf Ende Jänner geschlossen.

 

Die meisten Bewohner übersiedeln in andere Quartiere und Wohngemeinschaften. In Wien Rodaun wird mit Ende Jänner die Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die sich auf dem Grund der Pfarre befindet, geschlossen. Die zwölf Jugendlichen übersiedeln in eine andere Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Asylwerber der Caritas in Wien. Im 21. Wiener Gemeindebezirk schließt die Caritas das Notquartier in der Siemensstraße. 150 Bewohner ziehen in andere Quartiere der Caritas um. In Vösendorf übersiedeln bis Ende Jänner wiederum 48 Menschen in andere Unterkünfte.

 

Davon unabhängig ist die Caritas in Wien und Niederösterreich nach wie vor auf der Suche nach leistbarem Wohnraum. Denn gerade Flüchtlinge, die das Asylverfahren positiv abgeschlossen haben, benötigten nach dem Unterkommen in einem Not- oder Grundversorgungsquartier eine Wohnung, die auch ein langfristiges Ankommen in der Gesellschaft ermöglicht, so Schwertner. Wer Flüchtlingen privat eine geeignete Wohnung für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen oder zu einem leistbaren Preis vermieten möchte, kann sich an wohnraumsuche@caritas-wien.at wenden.