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16.12.2016
„Unermüdliche Kämpferin für würdevolles Leben“

Trauer um Eva Klawatsch-Treitl

Ökonomin, Entwicklungsexpertin und frühere Vorsitzende der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreich verstarb am vergangenen Mittwoch im 50. Lebensjahr.

Trauer Eva Klawatsch-Treitl: Wie am Freitag, 16. Dezember 2016 bekannt wurde, ist die Ökonomin, Entwicklungsexpertin und frühere Vorsitzende der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreich am vergangenen Mittwoch im 50. Lebensjahr plötzlich verstorben. "Mit ihr haben wir eine unermüdliche Kämpferin für ein würdevolles Leben aller Menschen auf unserer einen Welt verloren", heißt es in einem Nachruf auf der Website der Dreikönigsaktion.

 

Entwicklungspolitische Fragen begleiteten die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin seit ihrer Jugendzeit. Ab Anfang der 1990er-Jahre war sie als entwicklungspolitische Bildungsreferentin bei der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar, tätig. Nach ihrem Ausstieg als hauptamtliche Mitarbeiterin 2001 stellte sie ihre Zeit und Erfahrung bis 2006 als ehrenamtliche Vorsitzende der Dreikönigsaktion tatkräftig zur Verfügung.

 

„Unermüdliche Kämpferin für würdevolles Leben“

Beruflich war Klawatsch-Treitl in den vergangenen Jahren als Wirtschaftspädagogin am Studiengang Soziale Arbeit der "FH Campus Wien" tätig. Ehrenamtlich engagierte sie sich weiterhin intensiv beim Entwicklungspolitischen Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven (WIDE).

 

Als eine "unermüdliche Kämpferin für ein würdevolles Leben aller Menschen" würdigte die Katholische Jungschar die am Mittwoch überraschend verstorbene Eva Klawatsch-Treitl. Die Ökonomin und Entwicklungsexpertin war von 1992 bis 2001 zunächst als entwicklungspolitische Bildungsreferentin bei der Dreikönigsaktion tätig. Nach ihrem Ausstieg als hauptamtliche Mitarbeiterin 2001 stellte sie ihre Zeit und Erfahrung bis 2006 als ehrenamtliche Vorsitzende der Dreikönigsaktion tatkräftig zur Verfügung.

 

Der Verstorbenen sei es stets wichtig gewesen, "die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in einer immer komplexer werdenden globalisierten Welt anderen Menschen verständlich und erlebbar zu machen", heißt es in dem Nachruf. Als eine "Herzensangelegenheit" bezeichnete die Jungschar den Aufbau des Bildungsprogramms "LernEinsatz" für junge Erwachsene durch Klawatsch-Treitl.