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16.12.2016

Lesen, Schauen und Sehen

Wie bereiten wir uns gut auf Weihnachten vor? von Mag. Andrea Pinz

 

 

„... ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.“ Bringt diese schlichte Zeile aus Theodor Storms berühmtem Gedicht nicht in uns allen die Dimensionen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weihnachtsfestes zum Klingen?

 

Das Ereignis ist in Vorbereitung, adventlich, aber doch schon präsent. Das eröffnet ein intensives mit und in der Kirche Leben: in der Liturgie, im Bibellesen, in Caritas und Brauchtum.


Ein Tipp: Lesen.

  • Biblische Texte machen uns empfänglich für das Geheimnis der Weihnacht. Sie bezeugen die Hoffnung, die unvergängliche Hoffnung der Menschen. Sie halten die Sehnsucht wach. Sie lassen eine letzte Geborgenheit erahnen.


Ein zweiter Tipp: Schauen und Sehen.

  • Ein (vor)weihnachtliches Schauen ist ein nachdenkliches Schauen, das die Dinge betrachten und erkennen, verstehen will.
     
  • Ein adventliches Sehen richtet sich auf das, was hinter den Dingen verborgen ist, ihren Grund und Zusammenhang ausmacht.

 

Gott lässt sich sehen, in einer Krippe. In der Heiligen Nacht öffnet sich der Himmel, Engel erscheinen und kommen uns Menschen entgegen. Sehen wir, geduldig, konzentriert, voll Freude, hin.