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12.12.2016
Tagung an Katholischer Fakultät

"Brennpunkte der Eschatologie" in Wien

"Hoffnung über den Tod hinaus“ an Katholischer Fakultät Wien.

Im Rahmen der Tagung "Hoffnung über den Tod hinaus. Brennpunkte der Eschatologie" gibt es einen Einführungs-Vortrag von Dorothee Bauer unter dem Titel "Vom Ende der Zeit und den Farben der himmlischen Stadt. Eschatologische Motive bei Olivier Messiaen".


Die Tagung, die aus Anlass des 60. Geburtstages des Freiburger Dogmatikers Helmut Hoping stattfindet, werde zentrale Fragen des Menschseins aufwerfen wie etwa jene, nach dem Leben nach dem Tod und nach einer "postmortalen Gerechtigkeit", so Tagungsinitiator Jan-Heiner Tück gegenüber "Kathpress". Tück, der den Lehrstuhl für Katholische Dogmatik an der Universität Wien inne hat, ist ein Schüler Hopings. Die Theologie sei immer wieder auf die Fragen nach dem Ende des Lebens verwiesen, so Tück. Es seien Fragen, die gerade angesichts von Leidenserfahrungen, Schuldgeschichten und der Sehnsucht nach Gerechtigkeit für die Opfer der Geschichte auch die Theologie "nicht zur Ruhe kommen" lassen.

Das Symposion "Hoffnung über den Tod hinaus" findet vom 16. bis 17. Dezember an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien statt. Referenten sind Eschatologie-Fachleute und Schülerinnen und Schüler Hopings aus dem gesamten deutschen Sprachraum. (Infos: http://dg-ktf.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_dogmatik_dogmengeschichte/2016/12_16_Hoping.pdf -

 

„Livre du Saint Sacrement“

Ein als ein Höhepunkt der zeitgenössischen Orgelliteratur gefeiertes und dennoch selten aufgeführtes Werk ist am Freitag, 16. Dezember, ab 18 Uhr in der Wiener Augustinerkirche zu hören: Das "Livre du Saint Sacrement" von Olivier Messiaen (1908-1992). Interpretiert wird das Werk von Prof. Jörg Abbing von der Musikhochschule Saarbrücken. Abbing hat das Werk bereits auf CD eingespielt und zählt zu den bedeutendsten Messiaen-Interpreten der Gegenwart.

Messiaen gehört zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, nicht zuletzt, weil er den Kosmos des christlichen Glaubens in hochkarätiger geistlicher Musik zum Ausdruck brachte. Als Höhepunkt seines Schaffens gilt sein letztes Orgelwerk "Livre du Saint Sacrement", das zunächst aus Improvisationen hervorging. Das Opus wurde von Fachleuten als testamentarische Annäherung an das vielschichtige Mysterium der Eucharistie gedeutet. Die eucharistischen Hymnen des Thomas von Aquin haben dieses "Klang gewordene Gebet" ebenso inspiriert wie die theologische Ästhetik Hans Urs von Balthasars.

 

Hinweis: Der Programmfolder enthält eine falsche Zeitangabe für die Aufführung des Messian-Werkes in der Augustinerkirche. Korrekt ist der Aufführungsbeginn am 16. Dezember um 18 Uhr!)