Montag 18. Mai 2026

Schnellsuche auf der Website

02.09.2016
Bürgermeister Häupl sagt Unterstützung zu

Omadienst des Wiener Katholischen Familienverbandes gesichert

In Sachen Omadienst erhielt der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien  nun

Schützenhilfe. Bürgermeister Häupl sagt in den Medien eine Weiterführung der Subvention durch die MA10 zu.

„Wir sind sehr froh, dass die wichtige Arbeit des Omadienstes von der Wiener Stadtregierung gewürdigt wird. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung“, zeigt sich Barbara Fruhwürth, die Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Wien erfreut.

 

Die MA10 hatte zuletzt eine Weitergewährung der Förderung in Höhe von 19.900,-- € abgelehnt. Dies hätte das Aus für den Omadienst bedeutet, da sich der dieser neben der Subvention lediglich aus geringen Vermittlungsgebühren, Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Wie es aussieht, hat sich nun das Blatt gewendet und die Subvention wurde von Bürgermeister Michael Häupl zugesagt.

 

Zahlreiche Rückmeldungen

„Wir haben von zahlreichen Familien und Leihomas sehr positive Rückmeldungen erhalten. Dies zeigt uns, wie wichtig die Stellung dieser Institution im Angebot der Kinderbetreuungseinrichtungen ist“, so Fruhwürth. Unterstützung erhielt der Katholische Familienverband Wien auch vom Seniorenbund, der ÖVP Wien und der FPÖ Wien, die sich in den Medien und persönlich für den Erhalt der Förderung ausgesprochen haben.

 

Der Omadienst des Katholischen Familienverbandes Wien wurde 1973 gegründet und zeichnet sich durch eine langfristige Betreuungsform aus. Die Leihoma wird in die Familie integriert und ist so eine jahrelange Begleiterin der Kinder. Bei der Auswahl der Leihomas arbeitet der KFVW nach strengen Richtlinien. Diese inkludieren ein persönliches Gespräch, das Vorlegen eines Leumundszeugnisses sowie Ausweises und der Besuch von Schulungen. Die Vermittlung selbst erfolgt nach den jeweiligen Wünschen der Familie und der Leihoma sowie der regionalen Nähe. Diese Vorgehensweise bietet Familien ein höchstmögliches Maß an Sicherheit mit relativ wenig Aufwand.

 

Die Förderung der Stadt Wien wird für den Personalaufwand und die notwendige Infrastruktur (Büro, EDV) benötigt. Als eigenständiger Verein finanziert sich der Katholische Familienverband Wien neben dieser Subvention – aus Mitgliedsbeiträgen, Vermittlungsgebühren und Spenden.