„Mein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hat Euch einen Jugendkatechismus, den YOUCAT, in die Hände gegeben.
Ich möchte Euch heute ein weiteres Buch übergeben, den DOCAT, der die Soziallehre der Kirche enthält“, schreibt Papst Franziskus in seinem Vorwort:
„In dem Titel steckt das englische Wort ,to do’, tun. Der DOCAT antwortet auf die Frage ,Was tun?’ – und er ist so etwas wie eine Gebrauchsanweisung, die uns hilft, mit dem Evangelium erst einmal uns selbst, dann unser nächstes Umfeld und am Ende die ganze Welt zu verändern.“
Unter der Anleitung der Kardinäle Christoph Schönborn und Reinhard Marx hat sich ein Team an die Arbeit gemacht, um die befreiende Botschaft der Katholischen Soziallehre aufzuzeigen.
Der DOCAT ist konkret: „So wie ein totes Tier stinkt, so stinkt die Korruption, so stinkt eine korrupte Gesellschaft.
Ein Christ, der die Korruption in sich eindringen lässt, stinkt ebenfalls“, lässt Papst Franziskus die Jugendlichen auf Seite 179 wissen. Über 80 zentrale Botschaften des Papstes sind über das Buch verteilt.
Auf 320 Seiten, in 328 Fragen und Antworten und mit über 1000 Stichworten behandelt der DOCAT alles, was wir über u. a. über Liebe, Wirtschaft, Gerechtigkeit, Frieden, Arbeit und Familie wissen müssen.
Dazu kommen Zitate von Päpsten genauso wie von Kirchenvätern, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern.
„Der DOCAT ist eine Pflichtlektüre, weil er eine großartige Zusammenfassung der Katholischen Soziallehre bietet und weil diese heute besonders wichtig ist“, sagte Kardinal Christoph Schönborn vor der DOCAT-Präsentation in Krakau am 26. Juli zum SONNTAG.