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28.07.2016

WJT: Beispiele der Gastfreundschaft

Die Pilger kamen aus aller Welt

Spanier in Wiener Neustadt.

350 Jugendliche aus Navarra (Spanien) feierten am 24. Juli abends im Wiener Neustädter Dom einen Gottesdienst mit Kaplan Thomas Marosch und den spanischen Seelsorgern.

 

Der Dom war erfüllt von begeisterten spanischen Gesängen. Im zweisprachigen Gottesdienst erinnerte Marosch in seiner Predigt die Jugendlichen daran, dass sie „um alles beten und bitten“ dürfen.

 

Ausgehend von der Genesis-Lesung über Abraham betonte Marosch, dass sich alle bemühen sollten, „Gerechte zu sein“: „Es kommt auf dich auf, auf dein Gut-Sein und dein Gebet.“

 

Im Hinblick auf den Weltjugendtag meinte der Kaplan, dass die Jugendlichen „die Freude des Glaubens“ in ihr Leben tragen sollten.

 

120 Jugendliche wurden bis Dienstag bei Wiener Neustädter Familien untergebracht.

 

 

 

Mexiko trifft Floridsdorf.
„Ich möchte den Papst sehen, neue Erfahrungen machen und meinen Weg zu Gott finden. Ich mag den lateinamerikanischen Papst,weil er uns sehr gute Botschaften gibt“, sagt der 15-jährige Miguel aus Mexiko-City, der gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen, dem Leiter des Colleges der Universidad Catolica in Mexiko-City und der Direktorin in der Pfarre Töllergasse (Wien 21) für einige Tage untergebracht war. Die 15-jährige Pauline möchte in diesen Tagen „sich selbst besser kennenlernen, anderen Menschen begegnen und im Glauben wachsen“. Papst Franziskus  helfe der Jugend, „unseren Weg zu finden“, sagt sie. Pater Federico, der Leiter der Gruppe, freut sich „auf das geistliche Erlebnis Weltjugendtag in Krakau“. Auch er findet den Papst „großartig“. Die Beherbergung der Gruppe aus Mexiko war für Pfarrer P. Josef Giggenbacher MHM eine „Christenpflicht“, denn: „Gastfreundschaft ist typisch für uns Christen.“

 

 

Taiwan in Pillichsdorf und Obersdorf.
„Von 11. bis 13. Juli waren 25 taiwanesische Jugendliche, ein Pfarrer und ein Diakon im Zuge des Projekts ,On the road to mercy’ in Gastfamilien in Pillichsdorf und Obersdorf untergebracht“, berichtet KJ-Vorsitzende Judith Faber. Ein Abend wurde in der Kellergasse Pillichsdorf mit einer kleinen Führung durch die örtliche Kultur verbracht, während am zweiten Abend vor allem der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen der jungen Erwachsenen im Vordergrund stand. Faber: „Unsere Gäste überraschten uns mit einer einstudierten Fächer- Choreographie, es wurde zusammen gegessen, gesungen und getanzt. Natürlich wurde auch gemeinsam Messe gefeiert, sowohl auf Chinesisch, als auch auf Deutsch. In diesen Tagen war ein kleines Stück Weltjugendtag auch in Pillichsdorf und Obersdorf vorhanden.“

 

 

Spanier in Hirschstetten.
„Das Kennenlernen unserer Gruppe aus Spanien, ca. 55 Personen, hier in Wien war ganz herzlich“, berichtet Martin Ritter, Pfarrgemeinderat in Hirschstetten (Wien 22): „Bei einer Grillerei im Pfarrgarten, organisiert von unserer Jugend, genossen wir den schönen Abend im Garten und am nächsten Tag das Frühstück, welches eine Gruppe der Pfarrgemeinde mit Unterstützung durch die Fa. Ströck hergerichtet hatte.“ Ritter: „Kaum hatte ich uns als Quartiergeber angemeldet, meldeten sich die Ersten zum Mithelfen, brachten selbstgemachte Marmeladen und eine spanischsprechende Familie aus Kolumbien meldete sich zum Dolmetschen.“

 

 

Amalfi/Italien in der Pfarre Kirchau

Eine Gruppe aus der Diözese Amalfi/Italien machte in unserer Pfarre Kirchau halt, übernachtete in der Sporthalle der LFS Warth, nahm in Alten Volksschule in Kirchau ein Frühstück unserer Pfarre ein und feierte mit uns die Laudes in der Pfarrkirche. Auf einmal war wieder die Freude da, die ich bei meinen WJT-Teilnahmen gespürt hatte. Am liebsten wäre ich mitgefahren! Der Pfarrer