Das Caritas-Büro in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo ist von einer Granate getroffen worden. Dabei ist eine Person, die sich vor der Einrichtung aufgehalten hat, getötet worden, mehrere Passanten wurden verletzt und das Büro wurde erheblich beschädigt. Das ist am Donnerstag, 21. Juli 2016 durch eine Information des Nahost-Koordinators der Caritas Österreich, Stefan Maier, an "Kathpress" bekannt geworden. Der tragische Vorfall hatte sich bereits am 8. Juli ereignet.
Wie Maier, der erst jetzt aus von einer Nahost-Reise zurückgekehrt ist, erklärte, seien am Unglückstag mehrere auch christlich dominierte Stadtteile von Aleppo schwer mit Mörsergranaten beschossen worden. Unglücklicherweise sei dabei eine Granate auch unmittelbar vor dem Warteraum für Patienten eines medizinischen Projekts der Caritas Syrien eingeschlagen. "Besonders tragisch aber ist, dass eine Person, die sich als Patient des medizinischen Projektes herausstellte, unmittelbar vor dem Caritasbüro getötet worden ist", so der Salzburger Caritas-Mitarbeiter.