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19.07.2016

Lichtstreifen in der Finsternis

Es dürfen erhellende Aktivitäten im Dialog mit dem Islam vermeldet werden. von  DDr. Michael H. Weninger

 

Täglich informieren die Massenmedien über neue Kriegsgräuel in den Herrschaftsgebieten des Terrors und erschrecken Bilder von nie gekannter Grausamkeit den angewiderten Betrachter.

 

In diese nachtschwarzen Abgründe eines völlig irregeleiteten Fanatismus dringen jedoch Lichtstreifen.

 

Als Gegenmittel zu wachsender Hoffnungslosigkeit und ohnmächtiger Wut dürfen erhellende Aktivitäten im Dialog mit dem Islam vermeldet werden.


Der Besuch des Großscheichs der Kairoer al-Azhar-Universität, Prof. Dr. Ahmad Mohammad al-Tayyeb, bei Papst Franziskus im Mai dieses Jahres kann als ein solcher Lichtstreifen gelten.

 

Ein weiterer stellt das gemeinsame Kolloquium zwischen dem Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog unter seinem Präsidenten Kardinal Jean-Louis Tauran und dem jordanischen Königlichen Zentrum für interreligiöse Studien unter Prinz El-Hassan bin Talal, das ebenfalls im Mai stattfand, dar.


Wie alle Jahre, so veröffentlichte der Heilige Stuhl auch heuer eine Botschaft anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan. Der Autor dieser Kolumne wieder hielt sich im vergangenen Juni in Damaskus auf.

 

Für November wird eine Dialogkonferenz in Rom gemeinsam mit dem iranischen Zentrum für den interreligiösen Dialog mit Sitz in Teheran vorbereitet.

 

Und im Herbst wird Papst Franziskus bei seinem Pastoralbesuch in Azerbaijan die Moschee von Baku besuchen.