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Der Sonntag
05.07.2016

Von Ephraim nach Krakau

Weil der Glaube im Heiligen Land immer noch lebendig ist.“

 

In dem Städtchen Taybeh, dem biblischen Ephraim, trafen sich am 26. Mai junge Männer und Frauen für die Vorbereitung zum Weltjugendtag in Polen.

 

In seinem Vortrag mit dem Titel „Vergebung“ forderte Bischof William Shomali die Jugend auf, im Geist des Papstes Toleranz und Barmherzigkeit zu üben:

 

„Jeden Tag erleben wir Härten und Ungerechtigkeiten. Wie sollen wir darauf reagieren? Uns beugen oder Rache nehmen?

 

Oder gibt es einen dritten Weg?  Ja, den gibt es. In Aufrichtigkeit, Verständnis und Vergebung. Ich lade euch ein, darüber nachzudenken.“


Mira Khader aus Zababdeh drückt ihre Hoffnungen so aus: „Ich möchte in Krakau das Heilige Land repräsentieren – mit der Botschaft der Liebe und des Friedens für Palästina und für die ganze Welt.“

 

An der Reise werden auch Jugendliche aus dem Gazastreifen teilnehmen. Yousef Tarazi: „Ich möchte mit der Jugend der Welt für uns in Gaza beten, dass dort die großen Ungerechtigkeiten ein Ende nehmen.“


Während heute viele junge Menschen mit Glauben und Kirche nicht mehr viel am Hut haben, so werden diese Jugendlichen mit Tausenden anderen jungen Menschen, die in Krakau zusammenkommen, der Welt sagen:

 

„Wir gehören zu Christus. Trotz der aktuellen schwierigen Realität mit allen Herausforderungen: Ja, wir können es. Weil der Glaube im Heiligen Land immer noch lebendig ist.“