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Der Sonntag
29.06.2016

Der Papst und die Priester

Hinweise, die uns allen gut tun. „Avanti – vorwärts!“ von Dr. Johannes Fürnkranz

 

Anfang Juni hat Papst Franziskus speziell die Priester zur Feier des Jubiläumsjahres versammelt.

 

Er selbst hat sich einen Tag lang Zeit genommen und den aus vielen Ländern in den großen Papstbasiliken versammelten Priestern drei Meditationen gehalten.

 

Drei Vorträge mit vielen Gedanken. Drei wohlformulierte Vorträge. Wohlformuliert, und nicht ganz kurz…

 

Gegen Ende aber hat Papst Franziskus einige seiner Gedanken an die Priester noch einmal zusammengefasst – in wenigen, einfachen Sätzen, die er seinem Vortrag angeschlossen hat:

 

  • „Betet, wie ihr könnt. Wenn ihr einschlaft vor dem Tabernakel, so sei es zum Segen! Aber betet! Gebt das nicht auf!“ –

  • „Versäumt nicht, euch von der Muttergottes anschauen zu lassen, und sie wie eine Mutter anzuschauen.“ –

  • „Verliert den Eifer nicht …“ –

  • „Verliert nicht die Nähe und die Verfügbarkeit für die Menschen.“ –

  • „Und den Sinn für den Humor. Verliert ihn nicht!“ –

  • „Und gehen wir voran!“


Gerade in der zweiten Junihälfte feiern viele Priester ihren Weihetag.

 

Da tut es gut, zurückzuschauen auf die Begeisterung des Anfangs. Es tut gut, an diese einfachen, aber doch so tiefen Wahrheiten neu erinnert zu werden.


Es waren Hinweise besonders für uns Priester, um unseren priesterlichen Dienst am Volk Gottes gut, mit der notwendigen geistlichen Verankerung, zu tun.

 

Aber ein bisschen sind es doch auch Hinweise, die uns allen gut tun. „Avanti – vorwärts!“