„Das geheimnisvolle Kloster“ heißt der zweite Krimi den der Pfarrer und Rektor der Wiener Canisiuskirche geschrieben hat. Vor zwei Jahren war sein Erstlingswerk „Nichts ist vergessen“ erschienen.
„Den neuen Roman habe ich in den vergangenen beiden Sommern geschrieben“, schildert Johannes Gönner. „.Ich brauche immer eine Phase, wo ich viel arbeiten kann im Sommer, wo man sich gemütlich wo hinsetzt, nachdenkt und dann schreibt. Auch im neuen Krimi des schreibenden Priesters steht die Wiener Canisiuspfarre als Schauplatz im Mittelpunkt. Im Krimi heißt der Pfarrer Stefan. Eine mysteriöse Marienerscheinung und unheimliche Dinge ereignen sich in der Pfarre. Flüchtlinge, Waffenhändler spielen eine Rolle und der „Lieblingsort“ des schreibenden Pfarrers Gönner Kreta wird zu einem spannungsreichen Schauplatz.
„Der zweite ist vielleicht noch krimimässiger geworden“, schildert Johannes Gönner. Er möchte aber nicht die „Spannung eines Krimis mit der Anzahl von Toten erhöhen“, stellt der Rektor klar. Der neue Krimi „Das geheimnisvolle Kloster“ ist im Benno-Verlag erschienen.
Eines gibt Johannes Gönner schon zu im Zusammenhang mit der handlungsleitenden Person von Pfarrer Stefan im Krimi, „Er hat gewisse Züge von mir, auch das er Archäologisches liebt.“ Selber liest Pfarrer Gönner natürlich auch Krimis, aber „das Kriminalgeschehen interessiert mich nicht in seiner Brutalität, nur insofern, als das es Menschen vielleicht dazu bringt, sich mehr zu zeigen, als sonst. In diesen Ausnahmesituationen werden Menschen deutlicher sichtbar. Man erfährt mehr über sie, als wenn das Leben so vor sich hingeht.“
In Österreich hat Pfarrer Johannes Gönner, er ist der einzige Priester, der als Krimiautor in Erscheinung tritt. In Deutschland gibt es neun evangelische Pastoren und Pastorinnen, die Krimis schreiben. Und es ist nicht auszuschließen, dass ein dritter Band entsteht.
Einen „optischen Geschmack“ des neuen Krimis „Das geheimnisvolle Kloster“ von Pfarrer Gönner bietet die Lange Nacht der Kirchen am 10. Juni 2016. Es ist ein „Heimspiel“. Um 21.30 Uhr werden in der Krypta der Cansisuskirche einige Kapiteln szenisch aufgeführt. Die Canisiuspfarre ist in der Lustkandlgasse 36 in 1090 Wien. Pfarrer Gönner steht anschließend auch für das Signieren zur Verfügung.